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Paulskirchenpreis für Demokratie: Klöckner würdigt iranische Frauenrechtlerin
Die iranische Frauenrechtlerin Masih Alinedschad ist in Frankfurt mit dem ersten Europäischen Paulskirchenpreis für Demokratie ausgezeichnet worden. Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) würdigte Alinedschad am Dienstagabend in ihrer Laudatio laut vorab veröffentlichtem Redetext als „eine der lautesten Stimmen im Iran“ für die Rechte von Frauen. Die iranische Führung habe in den vergangenen Jahren immer stärker versucht, diese Stimme zum Schweigen zu bringen, sagte Klöckner laut Redetext. Doch Alinedschad sei eine Gefahr für die Führung in Teheran, „weil sie Frauen zeigt, dass Gehorsam nicht naturgegeben ist“.
Die Bundestagspräsidentin erinnerte daran, dass Alinedschad schon als Jugendliche verhaftet wurde, weil sie in ihrer Heimat regierungskritische Flugblätter erstellt hatte. 2009 sei sie ins Exil gegangen, „weil sie von dort lauter sein konnte“. 2021 habe das US-Justizministerium einen Entführungsversuch des iranischen Geheimdienstes vereitelt, außerdem habe es mehrere Versuche gegeben, die Aktivistin zu ermorden. Trotz eines weiteren Tötungsversuchs vor wenigen Tagen und der Warnungen von US-Sicherheitsbehörden, ihr Zuhause zu verlassen, sei sie nach Frankfurt gereist, um den Preis entgegenzunehmen, sagte Klöckner.





















