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Mietwohnungen in Fürstenfeldbruck: 20 neue Domizile in Maisach – Fürstenfeldbruck | ABC-Z

20 Mietwohnungen mit insgesamt etwa 1600 Quadratmetern Wohnfläche werden von der Wohnungsbaugesellschaft im Landkreis Fürstenfeldbruck an der Lusstraße in Maisach errichtet. Bei der notariellen Beurkundung des Grundstücksverkaufs gemeinsam mit Geschäftsführer Christoph Maier zeigte sich Bürgermeister Hans Seidl (CSU) zufrieden, vor allem „Familien in Maisach eine sichere und bezahlbare Heimat bieten zu können“.

Es ist das dritte Projekt der Wohnungsbaugesellschaft, die 2019 vom Landkreis Fürstenfeldbruck und 15 seiner 23 Gemeinden gegründet wurde. Abgeschlossen wurde bereits der Bau zweier Mehrfamilienhäuser an der Friedrich-Ebert-Straße in Fürstenfeldbruck. Weit fortgeschritten ist der Bau eines Wohn- und Geschäftshauses am Waldfriedhof.

Geschäftsführer Christoph Maier (links) und Maisachs Bürgermeister Hans Seidl nach der Unterzeichnung des erforderlichen Notarvertrags. Wohnungsbaugesellschaft im Landkreis Fürstenfeldbruck

Der Eigenanteil an der Miete beträgt nach den Vorgaben der Einkommensorientierten Förderung (EOF) zwischen 6,50 und 9,50 Euro pro Quadratmeter, vorlegen müssen Interessierte einen Wohnberechtigungsschein. Details der Vergabe stehen noch nicht fest, es sollen aber wohl vornehmlich Maisacherinnen und Maisacher zum Zuge kommen.

Geplant sind Zwei-, Drei-, Vier- und Fünf-Zimmer-Wohnungen, die alle barrierefrei erreichbar sind. Das Gebäude wird im EH-55-Standard errichtet und erhält eine Grundwasserwärmepumpe sowie eine großflächige Photovoltaikanlage. Das Haus wird energetisch bilanziell weitgehend autark sein und zusätzlich Strom ins Netz einspeisen. Die Architektur sieht zwei Baukörper vor, die durch ein Zwischengebäude mit Dachgarten verbunden sind. Jede Wohnung verfügt über eine überdachte Loggia sowie kleine Garten- oder Beetflächen. So soll ein lebendiges Wohnumfeld gefördert werden für die Nachbarschaft.

„Bezahlbare Mieten gelingen nur, wenn wir wirtschaftlich bauen. Deshalb konzentrieren wir uns bewusst auf die Bauteile, die den Bewohnerinnen und Bewohnern echten Mehrwert bieten, und verzichten auf Keller oder Tiefgarage“, sagt Maier. Die 20 Stellplätze werden im Erdgeschoss und im Außenbereich untergebracht.

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