Durch die Wüste Perus zu den Nazca-Linien | ABC-Z

Flirrende Hitze liegt über dem Wüstenboden. In der Ferne: eine einzelne Frau, die langsam näherkommt, bis man den Grund für ihre merkwürdigen Bewegungen erkennt. Sie fegt mit einem altmodischen Besen die Wüste. So beginnt der Kinofilm über Maria Reiche, eine aus Deutschland stammende Mathematikerin und Geografin, die in den 1930er-Jahren zufälligerweise auf die rätselhaften Linien in der Wüste von Nazca stieß, deren Entdeckung und Sicherung für die Nachwelt ihre Lebensaufgabe wurde. Ihrer Beharrlichkeit verdankt das heutige Peru eine der wichtigsten Touristenattraktionen: die überdimensionalen, auf einer Fläche von 700 Quadratkilometer verteilten Geoglyphen. Scheinbar in die Unendlichkeit des Horizonts reichende Linien, die von bis zu 300 Meter großen Bildern von Affen, Kolibris, Kondoren und vielen anderen Tieren überlagert werden. Ein bizarres mehr als 1500 Jahre altes, von der Nazca-Kultur geschaffenes Ensemble, das sich nur vom Flugzeug erfassen lässt.





















