Wirtschaft

Kriminalität: Nur 30 Euro Beute bei Banküberfällen in Frankfurt – Anklage | ABC-Z

Nach zwei Überfällen auf Bankfilialen in der Frankfurter Innenstadt hat die Staatsanwaltschaft Frankfurt Anklage gegen einen Mann und eine Frau erhoben. Der 33 Jahre alte und die 35 Jahre alte Komplizin sollen dabei gemeinsam aber kaum mehr als 30 Euro erbeutet haben, nachdem sie im ersten Versuch sogar ganz ohne Geld geflüchtet waren, wie die Behörde mitteilt.

Beiden wird versuchte schwere räuberische Erpressung in zwei Fällen sowie schwerer Raub vorgeworfen. Sie sitzen in Untersuchungshaft. Das Landgericht Frankfurt am Main werde nun entscheiden, ob es die Anklage zulässt und das Hauptverfahren eröffnet.

Erster Überfall schlägt fehl – zweiter Anlauf kaum erfolgreicher

Laut Staatsanwaltschaft sollen die Beschuldigten am 13. November 2025 zunächst eine Filiale der Frankfurter Sparkasse aufgesucht haben. Der Mann habe dort einen Zettel mit einer Geldforderung auf den Tresen gelegt und ein großes Messer gezeigt. Der Bankmitarbeiter habe sich davon jedoch nicht beeindrucken lassen, sodass der Mann die Filiale ohne Beute verlassen habe, hieß es.

Anschließend habe der Mann eine Postbank-Filiale betreten, die die Frau zuvor ausgewählt habe. Die Frau soll währenddessen von einer gegenüberliegenden Bäckerei-Filiale aus aufgepasst haben. Auch in der zweiten Bank habe der Mann zunächst mit Zettel und Messer Geld gefordert, sei aber zum Verlassen der Filiale aufgefordert worden, hieß es weiter.

Wenige Minuten später soll er zurückgekehrt sein, abermals mit dem Messer Geld verlangt und dadurch den Alarm ausgelöst haben. Schließlich habe er Bargeld im Wert von 30 Euro und 30 Cent vom Tresen genommen und sei geflüchtet. Ein Zeuge habe den Mann verfolgt und die Polizei zu beiden Verdächtigen geführt.

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