Berlin

“Meine Mutter wäre bestimmt nicht stolz” | ABC-Z

rbb|24: Wie haben sich im Laufe der Zeit Ihre persönlichen Ziele entwickelt?

Wellhausen: Damals als ich klein war und man mich gefragt hat, was ich werden will, habe ich ‘Fußballerin’ gesagt. Zu dieser Zeit konnten Fußballerinnen das noch gar nicht hauptberuflich machen und haben nicht genug verdient. Da haben alle nebenbei noch etwas gemacht. Mittlerweile ist das anders, der Weg ist aber auch schwieriger geworden. Es gibt viel mehr Vereine, die fördern, aber auch viel mehr Mädchen, die Fußball spielen wollen und natürlich auch Spielerinnen aus dem Ausland, die gescoutet werden.

An meinem Traum hat sich aber nichts geändert. Man muss auch realistisch sein, ich bin 20 und habe noch kein U-Nationalmannschaftsspiel gemacht. Der größte Traum ist, irgendwann in der Nationalmannschaft zu spielen. Mir ist es aber auch wichtig, mit dem Verein etwas zu erreichen. Dass man irgendwann Bundesliga oder sogar Champions League spielt.

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