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News zu Iran: 2000 Fallschirmjäger gen Nahost – Trump baut Drohkulisse mit Bodentruppen auf – Politik | ABC-Z

2000 Fallschirmjäger und 2500 Marines gen Nahen Osten – Trump baut Drohkulisse mit Bodentruppen auf

Wird US-Präsident Trump Bodentruppen gen Iran schicken? Die Frage schwelte seit Wochen. Nun zeichnet sich ab, dass der Krieg tatsächlich eine neue Eskalationsstufe erreichen könnte. Wie mehrere US-Medien berichten, hat das Pentagon rund 2000 Soldaten der 82nd Airborne Division aus Fort Bragg, North Carolina, in den Nahen Osten beordert. Mit dabei: Divisionskommandeur Generalmajor Brandon R. Tegtmeier und Dutzende seiner Stabsmitglieder sowie zwei Bataillone mit je rund 800 Soldaten. Weitere Kräfte könnten in den kommenden Tagen folgen.

Die Einheit gehört demnach zur sogenannten „Immediate Response Force” – einer Elitetruppe, die binnen 18 Stunden weltweit einsatzbereit ist und auf Aufgaben wie die Einnahme von Flughäfen und kritischer Infrastruktur spezialisiert ist. Wohin genau die Fallschirmjäger verlegt werden, ist noch unklar – jedoch in Reichweite des Iran, wie US-Verteidigungsministerium-Mitarbeiter sagten.

Als konkretes Ziel gilt die Ölplattforminsel Kharg im Persischen Golf, über die Iran rund 90 Prozent seiner Ölexporte abwickelt und die die USA bereits Anfang des Monats aus der Luft angegriffen haben. Parallel dazu sollen noch diese Woche rund 2500 Marines der 31st Expeditionary Unit in der Region eintreffen – diese könnten zunächst den durch US-Luftangriffe beschädigten Flughafen auf Kharg instand setzen, um danach die Verlegung weiterer Truppen per Transportflugzeug zu ermöglichen.

Trump hatte einen Bodeneinsatz auf iranischem Territorium zuletzt ausdrücklich nicht mehr ausgeschlossen – noch Mitte März hatte er dies verneint. Die Truppenverlegung erfolgt laut der New York Times parallel zu einer neuen diplomatischen Initiative, über die Trump derzeit ebenfalls nachdenkt. Die Aktion könnte also auch zunächst schlicht dem Druckaufbau dienen, nachdem die USA ihren 15-Punkte-Plan für das Ende des Iran-Kriegs vorgelegt haben.

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