Berlin

Berlins Stromnetz bekommt Kameras und Wachschutz | ABC-Z

Mitarbeiter des Umspannwerkes an der Argentinischen Allee arbeiten an der Behebung des Stromausfalls nach dem linksextremen Anschlag auf das Berliner Stromnetz (Archivfoto) Foto: Soeren Stache/dpa

Berlin – Mehr Schutz für Berlins kritische Infrastruktur: Wirtschafts- und Energiesenatorin Franziska Giffey (SPD) hat im rbb24 Inforadio erklärt, dass in den vergangenen zehn Wochen umfangreiche Maßnahmen zum Schutz der kritischen Infrastruktur ergriffen wurden.

Mehr Personal und deutlich mehr Kameras

„Wir haben mit ‚Stromnetz Berlin‘ nach dem akuten Krisenmanagement sehr intensive Maßnahmen ergriffen, um eben unsere Infrastruktur, dort wo sie noch oberirdisch ist, zu schützen“, sagte Giffey im rbb.

Als Beispiele nannte sie verstärkten physischen Schutz durch zusätzliches Personal sowie eine ausgeweitete Videoüberwachung. Auch die Alarmkette sei überarbeitet worden. „Die rechtlichen Möglichkeiten, die wir bisher nicht hatten, Videoüberwachung auch im öffentlichen Straßenland zu machen, die haben wir genutzt. Die Videoüberwachung ist deutlich vervielfacht worden“, so Giffey.

Senatorin Franziska Giffey (SPD), hier mit dem Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU)
Senatorin Franziska Giffey (SPD), hier mit dem Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

Schutzkonzept für die kritische Infrastruktur

Die Senatorin betonte, dass es stets eine Abwägung gebe: zwischen Sicherheit und Freiheit, zwischen Datenschutz und Schutzmaßnahmen. „In einer veränderten Welt, in einer veränderten Sicherheitslage müssen wir auch zusätzliche Maßnahmen ergreifen.“

In den kommenden Wochen will Giffey dem Senat ein umfassendes Schutzkonzept für die kritische Infrastruktur vorlegen.

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