Noten zu MSV Duisburg gegen TSV 1860: Jacobsen trifft und fliegt, Steinkötter kann Startelf-Chance nicht nutzen | ABC-Z

Nach sechs Spielen ohne Niederlage muss sich der TSV 1860 mal wieder geschlagen geben. Im Aufstiegs-Kracher beim MSV Duisburg verloren die Löwen mit 1:2.
Die Noten für den TSV 1860:
THOMAS DÄHNE – NOTE 3: Zeigte sich zuletzt im AZ-Interview angriffslustig und auf dem Rasen gewohnt zuverlässig. Top-Parade im Eins gegen Eins gegen Krüger (50.), aufmerksam bei einem Noß-Schuss (55.). Zuletzt zwei Mal zu Null, jetzt zwei Mal geschlagen und zwei Mal chancenlos.
LASSE FASSMANN – NOTE 3: Wieder den Vorzug vor Schifferl erhalten und erneut mehr als solide, als er etwa eine Lobinger-Hereingabe klärte (44.). Auffällig: Schaltete sich oft nach vorne ein. Fehlpass-Patzer kurz nach der Pause.
MAX REINTHALER – NOTE 3: Der Abwehrchef hielt seine Defensive Dreierkette anfangs souverän zusammen. Wackelte ein, zwei Mal, als er sich aus seinem Revier wagte. Im Zusammenspiel mit seinen Kollegen und Dähne aber zumeist sicher.
SIEMEN VOET – NOTE 4: Blockte den ersten Lobinger-Schuss und behielt auch insgesamt bei den Angriffen der Zebras den Überblick. Beim 1:2 beim Nachschuss geschlafen.
TIM DANHOF – NOTE 3: Seit Wochen in guter Form, diesmal ebenfalls gut drin, defensiv solide und offensiv mit einer ganzen Reihe von Impulsen.
Jacobsen kassiert fragwürdigen Platzverweis, Volland scheitert am Pfosten
THORE JACOBSEN – NOTE 2: Gut für 1860, dass er seine Gelbsperre rechtzeitig abgesessen hat. Kampfstarkes Spiel, hohe Präsenz, Fast-Assist für Lippmann, vom Elfmeterpunkt Eiswürfel gepinkelt: Fünfter Strafstoß: fünfter Treffer. Top-Grätsche im eigenen Strafraum. Bitter: Mit einem fragwürdigen Platzverweis runter.
PHILIPP MAIER – NOTE 3: Rechtzeitig fit geworden, um den Mittelfeld-Kämpfer und den Löwen-Läufer zu geben. Fasste sich nach dem 0:1 ein Herz und scheiterte nur knapp via Distanzschuss.
CLEMENS LIPPMANN – NOTE 3: Zuletzt hatte Coach Kauczinski über die linke Schiene die Offensivpower gefehlt, was ihm ein Startelfplätzchen einbrachte. Engagiert, vertändelte das 1:0 (25.), machte aber Dampf und initiierte einige Möglichkeiten.
KEVIN VOLLAND – NOTE 3: Schlug eine erste Ecke genau auf Haugens Kopf. Wurde früh aus den Socken gehebelt, machte einfach weiter. Mal ein starker Hackentrick hier, eine unnachahmliche Drehung dort. Innenpfosten – und er sprang nicht rein, sondern raus (35.).
Haugen holt Elfmeter heraus, Steinkötter ist viel unterwegs
SIGURD HAUGEN – NOTE 3: Holte die erste Ecke raus, an die er dann per Kopf nur knapp nickt rankam. Seine unbändige Wikinger-Power ließ sich öfter nicht in die richtigen Bahnen lenken. Wichtig: Bereitete das 1:1 vor.
JUSTIN STEINKÖTTER – NOTE 4: Wurde von Kauczinski in die Startelf gelobt (Zitat: “Trifft im Training konstant”). Ging weite Wege, ließ sich fallen. Versuchte sich als Vorbereiter, wurde aber mal geblockt, mal kam er einen Schritt zu spät.
DAVID PHILIPP, PATRICK HOBSCH, MORRIS SCHRÖTER und RAPHAEL SCHIFFERL kamen zu spät für eine Bewertung.





















