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Kommunalwahlen in Bayern 2026 live: Stichwahlen in 222 bayerischen Landkreisen, Städten und Gemeinden – Bayern | ABC-Z

SPD-Landeschefin Ronja Endres von Platz zwei auf Platz neun runtergewählt 

Landeschefin Ronja Endres musste in Penzberg eine  persönlich bittere Niederlage hinnehmen. Sie kandidierte auf Platz zwei der SPD-Liste für den Stadtrat, wurde aber von den Wählern bis auf Platz neun durchgereicht und kam somit nicht in den Stadtrat. Für eine Landeschefin, die bayernweit ein bekannter Name sein sollte, ein blamables Ergebnis, das sinnbildlich für die schwindende Bedeutung der Partei in Bayern steht.

Endres selbst wollte ihr persönliches Abschneiden nicht so negativ werten. Sie sei erst im vergangenen Jahr wieder nach Penzberg gezogen. Es sei klar, dass sie dort gegen Menschen, die sich im Ort seit vielen Jahren in den Vereinen engagierten, den Kürzeren gezogen habe. Benno Arnstadt etwa, den die Wähler von Platz 15 auf Platz vier vorhäufelten, sei als Hausarzt und Faschingsprinz fest in der Stadtgesellschaft etabliert. „Da habe ich überhaupt kein Problem, dahinter zu stehen.“

 

Auch in den Kreistag von Weilheim-Schongau zieht Endres nicht ein. Sie stand dort auf einem hinteren Listenplatz. Und so steht die Landeschefin nun erneut ohne Mandat da. Dabei hatte Endres zuletzt versucht, in der Partei an Gewicht zuzulegen, war dabei aber von den eigenen Leuten ausgebremst worden: Erst von der regionalen Parteibasis in Regensburg, wo sie nach der Direktkandidatur für ein Landtagsmandat gegriffen hatte. 2024 scheiterte sie dann beim Parteitag der SPD Oberpfalz in einer Kampfkandidatur bei der Nominierung für die Europawahl.
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