Europa League – Achtelfinale : Stuttgart scheidet aus, Freiburg steht im Viertelfinale | ABC-Z

FC Porto – VfB Stuttgart 2:0 (1:0)
Nach der Heimniederlage gegen den FC Porto (0:1) hatte der VfB Stuttgart die Möglichkeit, doch noch ins Viertelfinale der Europa League einzuziehen. In Portugal aber schied Stuttgart nach einer 0:2-Niederlage gegen den FC Porto dann aus.
Die Stuttgarter begannen die Partie ambitioniert und konzentriert. In der ersten Halbzeit erarbeitete sich der VfB auch zahlreiche Torschüsse. Das erste Tor jedoch fiel nach der ersten aussichtsreichen Möglichkeit für die Gastgeber. In der 21. Minute traf William Gomes für Porto. Danach hatte Stuttgart Chancen auf den Ausgleich, die jedoch alle von Diogo Costa im Tor der Portugiesen vereitelt wurden.
Nach der Pause versuchte Stuttgart weiter, dem Ausgleich näherzukommen. In der 54. Minute konnte Deniz Undav aus guter Position auf das Tor schießen, aber Costa hielt erneut. Und dann war es in der 72. Minute Victor Froholdt, der das 2:0 für Porto schoss. Der 20-Jährige traf aus 17 Metern sehenswert. In der 77. Minute musste der Stuttgarter Nikolas Nartey dann noch mit Gelb-Rot den Platz verlassen.
Wie “business as usual” fühle sich dieses Duell nicht an, sagte der Stuttgarter Trainer Sebastian Hoeneß vor dem Spiel und sprach von einem spürbaren Kribbeln bei sich und seiner Mannschaft. “Allein die Tatsache, dass wir ins Viertelfinale einziehen können, ist Motivation genug”, sagte er. Um dieses Ziel zu erreichen, sei eine gute Balance und Geduld notwendig. “Rein theoretisch musst du Rückstände nicht in den ersten zehn Minuten aufholen”, sagte Hoeneß. “Natürlich hilft es aber auch, schon früh ein Momentum zu kreieren.”
SC Freiburg – KRC Genk 5:1 (2:1)
Der SC Freiburg hat sich von der 0:1-Niederlage im Hinspiel bei KRC Genk nicht beeindrucken lassen. Im heimischen Europa-Park-Stadion ließen die Breisgauer der Mannschaft aus Belgien keine Chance und gewannen deutlich mit 5:1. Durch den Sieg steht der SC Freiburg zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte im Viertelfinale eines europäischen Wettbewerbs.
Die Führung aus dem Hinspiel der Gäste konnten die Freiburger bereits in der 19. Minute ausgleichen. Nach einem Freistoß von Vincenzo Grifo kam Matthias Ginter zum Kopfball und traf. Nur wenig später baute Igor Matanović die Führung der Freiburger aus (25.). Nach einem Ballverlust von Philipp Treu gewann Ginter diesen direkt zurück, Maximilian Eggestein passte zu Yuito Suzuki, der aus der Distanz auf das Tor schoss. Den abgefälschten Schuss legte Ginter dann wiederum für Matanović vor.
Obwohl die Freiburger zunächst deutlich mehr Druck ausübten, kam Genk in der ersten Hälfte doch noch zurück. In der 39. Minute war es Matte Smets, der zum 1:2 aus Sicht der Belgier traf – und damit im Gesamtergebnis den Gleichstand herstellte. Erst traf Konstantinos Karetsas nur den Pfosten, kam dann aber an den Abpraller und passte zu Smets, der am Freiburger Torhüter Noah Atubolu vorbei ins Tor schoss.
Nach der Pause ließ Freiburg aber nicht nach. Matanović setzte den Torschützen Smets unter Druck, der den Ball ungenau zu seinem Torhüter zurückspielte. Grifo kam vor Tobias Lawal an den Ball und traf in der 53. Minute. Drei Minuten später schloss Suzuki im Anschluss an eine Ecke der Gäste einen Konter erfolgreich ab. In der 79. Minute erhöhte dann noch Eggestein ebenfalls nach einem Konter und einer Vorlage von Suzuki auf 5:1.





















