Berliner Linken-Spitzenkandidatin Eralp kritisiert Nahost-Beschluss ihrer Partei | ABC-Z

Eralp tritt bei der Berliner Abgeordnetenhauswahl im September als Spitzenkandidatin an und will Regierende Bürgermeisterin werden. In Umfragen lag die Linke in der Hauptstadt in den vergangenen Monaten auf Augenhöhe mit oder sogar vor SPD und Grünen, auf Platz eins stand die CDU.
An dem niedersächsischen Papier gibt es heftige Kritik aus anderen Parteien und vom Zentralrat der Juden. Auch die Fraktionschefin der Linken im Bundestag, Heidi Reichinnek, war bereits auf Distanz gegangen. “Aus meiner Sicht wird der Beschluss der komplexen Lage in Israel und Palästina nicht gerecht”, erklärte sie am Mittwoch. Der Beschluss hätte anders formuliert und ergänzt werden müssen, sagte sie.
Der Brandenburger Antisemitismusbeauftragte Andreas Büttner, der vor wenigen Tagen aus der Linkspartei ausgetreten ist, begründete seinen Austrit unter anderem auch mit dem Beschluss der niedersächsischen Linken. “Diese Beschlüsse sind für mich nicht mehr akzeptabel”, sagte Büttner.





















