Das Bundestrainer-Roulette: Warum der große Bayern-Block nicht für die Qualität der DFB-Elf spricht | ABC-Z

Es ist inzwischen schwierig geworden, einen deutschen Spieler im Kader des FC Bayern zu finden, der kein Nationalspieler ist. Und das spricht nicht unbedingt für die Qualität des DFB-Teams. Manuel Neuer wäre in jeder anderen Auswahl dieses Planeten im Nationalkader dabei – auch im Alter von bald 40 Jahren. Aber er will nicht mehr. Wegen Julian Nagelsmann?
Der Bundestrainer hat am Donnerstag die Bayern-Jungstars Jonas Urbig und Lennart Karl zum ersten Mal berufen, was aufgrund ihrer Leistungen in den vergangenen Monaten verdient ist. Der flexibel einsetzbare Tom Bischof wäre eine sinnvolle Ergänzung gewesen, doch die Zeit des 20-jährigen Aschaffenburgers wird ganz sicher kommen in der Post-Nagelsmann-Ära. Vielleicht schon nach der WM.
© Harry Langer/dpa
von Harry Langer/dpa
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Ansonsten sind fast alle Bayern-Stars dabei: Jonathan Tah, Joshua Kimmich, Aleksandar Pavlovic, Leon Goretzka, Serge Gnabry. Aber Jamal Musiala fehlt mal wieder. Und das bereitete Sorgen.
Muss Karl Musiala bei der WM ersetzen?
Karl soll Musiala vertreten und womöglich sogar ablösen mit Blick auf die WM. Denn keiner weiß, wie der 23-Jährige in den kommenden Wochen zurückkehren wird, in welcher körperlichen Verfassung. Nagelsmann braucht einen Plan B, einen Plan K: Karl.
Ansonsten setzt der Bundestrainer seine Experimente fort. Stuttgarts extrem begabten Angelo Stiller, in der Bayern-Jugend ausgebildet, nicht zu nominieren, ist zumindest mutig. Was ist denn, wenn sich einer von Aleks Pavlovic, Leon Goretzka oder Felix Nmecha verletzten sollte? Wer soll den bitte für Spielkontrolle und Dominanz sorgen?
Das Bundestrainer-Roulette. Man darf dem 38-Jährigen nur wünschen, dass er seine Super-Truppe für das Turnier in Amerika zusammenstellt. Mit formstarken Akteuren wie Deniz Undav vom VfB Stuttgart.
Übrigens: Wenn Bayern-Keeper Urbig so weitermacht – warum sollte der Youngster nicht bei der WM im deutschen Tor stehen?





















