VDA 5050 erweitert Integration mobiler Roboter | ABC-Z

Unterschiedliche mobile Roboter mit einer Leitsteuerung in einer gemischten Flotte betreiben – das ermöglicht die Kommunikationsschnittstelle VDA 5050. Jetzt wurde mit der Version 3.0 auf GitHub ein Update veröffentlicht. Damit erweitern der VDMA Fachverband Fördertechnik und Intralogistik sowie der Verband der Automobilindustrie VDA die Schnittstelle nun so, dass auch mobile Roboter mit höheren Autonomiegraden besser integriert werden können.
- Zonen-Konzept für die freie Navigation: Die Zonen definieren Bereiche mit bestimmten Regeln für die Bewegung der Roboter, etwa gesperrte Bereiche, Einbahnstraßen oder Bereiche, in denen die Leitsteuerung eine explizite Freigabe erteilen muss. Die Leitsteuerung beeinflusst weiterhin, wo und wie sich Roboter bewegen, doch die detaillierte Wegplanung erfolgt auf dem Fahrzeug.
- Fehlermeldungen der Roboter werden in den jeweils auf dem Fahrzeug hinterlegten Landessprachen ausgegeben
- Per Power-Saving-Mode lassen sich mobile Roboter über eine standardisierte Aktion in einen Energiesparmodus versetzen oder auch reaktivieren.
„Das Update bringt genau die Werkzeuge, die wir für die nächste Automatisierungsstufe von mobilen Robotern brauchen – und wird damit zu einem strategischen Baustein für die Zukunftsfähigkeit globaler Produktions‑ und Logistikumgebungen,“ betont Dr. Marcus Bollig, VDA-Geschäftsführer.
„Mit Version 3.0 wird die VDA 5050 zum Werkzeugkasten für mobile Roboter aller Art und deckt den aktuellen Technologiestand mobiler Robotik aus unserer Sicht gut ab. Wir sind sehr gespannt, wie sie sich in konkreten Anwendungen in Handel und Industrie bewährt“, sagt Andreas Scherb, Fachabteilung Mobile Robots im VDMA-Fachverband Fördertechnik und Intralogistik.





















