MVG-Streik in München: Was fährt und was nicht – München | ABC-Z

Die Gewerkschaft Verdi legt den öffentlichen Nahverkehr in München am Donnerstag mit einem Warnstreik erneut teilweise lahm. Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) versucht, mit einem Notprogramm gegenzusteuern.
Schon am Mittwoch wurde die Arbeit niedergelegt, allerdings erst von 11 Uhr an. An diesem Donnerstag wird nun ganztägig bis Betriebsbeginn am Freitagmorgen gestreikt. Um 13.30 Uhr treffen sich die Streikenden zur Kundgebung auf dem Marienplatz.
Welche Busse und Bahnen fahren
Die Busse sind laut MVG auf nahezu allen Linien in der ganzen Stadt unterwegs, allerdings in reduzierter Taktung.
Bei der Tram ist die stark nachgefragte Linie 20 in Betrieb. Sie fährt aktuell im Zehn-Minuten-Takt. Auch auf der Linie 25 verkehren Trambahnen, sie fahren im 20-Minuten-Takt.
Bei der U-Bahn fahren die Züge bislang nur auf dem Abschnitt Münchner Freiheit – Sendlinger Tor. Alle anderen Abschnitte sind außer Betrieb. Zudem weist die MVG darauf hin, dass die U-Bahnfahrten nicht in der Fahrplanauskunft angezeigt werden.
Am Mittwoch hatten die Beschäftigten der MVG erst um 11 Uhr die Arbeit niedergelegt, doch schon von 9 Uhr an waren die Fahrzeuge schrittweise in die Betriebshöfe eingerückt. Dadurch war vermieden worden, dass mit Streikbeginn Tram- und U-Bahnen sowie Busse auf der Strecke abgestellt werden. Von 11 Uhr an war auf das Notnetz umgestellt worden, wie es bereits in den vorhergehenden Streikrunden der Fall war. Ein befürchtetes Verkehrschaos war ausgeblieben.
Auf mvg.de oder in der App MVGO informiert die Verkehrsgesellschaft über das konkrete Angebot, die Informationen werden laufend aktualisiert.





















