Prozess gegen Marius Borg Høiby in Norwegen wegen Vergewaltigung: “Er wusste, was er tat” – Panorama | ABC-Z

Einst war er der Liebling der Nation, das königliche Hochzeitsmaskottchen, jetzt gilt er als „das Monster von Norwegen“. So beschrieb Marius Borg Høiby sich selbst am vergangenen Freitag. Der Sohn der Kronprinzessin Mette-Marit und Stiefsohn des norwegischen Kronprinzen Haakon durfte nach seinem sieben Wochen dauernden Prozess eine Art Schlussplädoyer halten, in dem er sagte, der Druck der Medien habe ihn als Menschen „ausgelöscht. Ich bin nicht mehr Marius, ich bin ein Monster. Ich bin in ganz Norwegen verhasst. Ich habe 98 Prozent meines sozialen Netzwerks verloren. Und die wenigen, die mir geblieben sind, trauen sich nicht mehr, mit mir essen zu gehen. Ja, ich sitze ganz allein da.“ Er sprach von posttraumatischen Belastungsstörungen, schweren Depressionen und starker sozialer Angst. Von seiner Schuld sprach er freilich kaum.





















