Wie Iran-Krieg und Kosten die deutsche Modeindustrie unter Druck setzen | ABC-Z

Eine bislang wenig beachtete Folgekrise des Iran-Krieges trifft die deutsche Modeindustrie: Weil der Großteil der Hosen, Shirts, Pullover und Kleider bekanntlich in Asien gefertigt wird, müssen hiesige Modehersteller ihre fertigen Waren nach Europa transportieren – doch der Krieg erschwert diese Logistik massiv. Seefrachtcontainer seien heute wegen Risikozuschlägen fast doppelt so teuer wie vor dem Iran-Krieg, sagt Justus Lebek, seit November 2025 neuer Präsident von German Fashion, dem Bundesverband der deutschen Modeindustrie. Er habe schon von Preisen bis zu 10.000 US-Dollar pro Container gehört. Vor wenigen Jahren habe man mit Reedereien noch stabile Preise für sechs oder gar zwölf Monate vereinbaren können, sagt Lebek. Heute könne man nur noch tage- oder wochenweise planen.





















