Geopolitik

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Iran droht mit dauerhafter Kontrolle der Straße von Hormus

Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Kalibaf hat eine dauerhafte Kontrolle der Durchfahrt durch die Meerenge von Hormus angedeutet. Die für den weltweiten Ölexport extrem wichtige Verbindung zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman könne nicht mehr so sein wie früher, sagte Kalibaf in einem am Dienstag vom Staatsfernsehen ausgestrahlten Interview. Die USA und Israel hätten einen strategischen Fehler begangen.

Kalibaf sagte, die USA und Israel attackierten den Iran mit Kampfflugzeugen und Raketen. „Sollen wir uns einfach zurücklehnen und nichts tun?“, fragte er. Das Vorgehen des Irans in der Meerenge sei „unser unbestreitbares Recht“. „Die Straße von Hormus war schon immer wichtig, einer der wichtigsten strategischen Engpässe der Welt“, erklärte Kalibaf. Die Rücksichtslosigkeit und die Fehler der USA und Israels hätten „dieses Potenzial in eine aktive Realität verwandelt“. Der Iran müsse das ausnutzen.

Auch der iranische Außenminister Abbas Araghtschi sagte, die Blockade könne nicht unabhängig vom Krieg Israels und der USA gegen die Islamische Republik aufgehoben werden. Dies habe er UN-Generalsekretär Antonio Guterres mitgeteilt, schreibt Araghtschi auf Telegram. Zudem fordert er die internationale Gemeinschaft auf, die Angriffe auf sein Land zu verurteilen.

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