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Wolfratshausen und Geretsried: Grüne unterstützen Bürgermeisterkandidaten – Bad Tölz-Wolfratshausen | ABC-Z

Die Grünen in Wolfratshausen und Geretsried setzen offenkundig auf Kontinuität. Beide Ortsverbände sprechen sich vor den Bürgermeister-Stichwahlen am kommenden Sonntag, 22. März, jeweils für den amtierenden Rathauschef aus. In Wolfratshausen ist das Klaus Heilinglechner (BVW), der gegen Günther Eibl (CSU) antritt; in Geretsried wird Michael Müller (CSU) von Patrik Kohlert (Geretsrieder Liste) herausgefordert.

Die Wahlempfehlung aus Wolfratshausen hat die frisch gewählte Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen zusammen mit der neuen Fraktion der Bürgervereinigung Wolfratshausen verfasst. Unterzeichnet ist sie von René Beysel und Peter Lobenstein (Grüne) sowie von Ulrike Krischke von der Bürgervereinigung Wolfratshausen (BVW). „Nach intensiven, gemeinsamen Beratungen und dem Abgleich der Wahlinhalte von Bürgervereinigung und Grünen sehen die beiden Gruppierungen große Übereinstimmungen in mehreren, wesentlichen Punkten“, heißt es.

Priorität habe für beide Fraktionen das Leerstandsmanagement, mit dem ein neuer Wirtschaftsförderer beauftragt werden solle. Zudem brauche die Stadt eine Zweitwohnungssteuer. Einen gemeinsamen Weg sehen sie zudem in der kommunalen Wärmeplanung „mit dem aktuellen Schwerpunkt auf der Fernwärmeplanung“: Noch vor der Sommerpause sollten, wie in der Bürgerversammlung beantragt, alternative genossenschaftliche Finanzierungsmodelle vorgestellt und geprüft werden. Weitere Übereinstimmungen gebe es beim Projekt „Parkdeck am Hatzplatz“ sowie beim Mobilitätskonzept.

Bei der Wahl in Wolfratshausen am 8. März waren sechs Bürgermeisterkandidaten angetreten. Heilinglechner hatte 34,2 Prozent der Stimmen erzielt, Eibl 26,6 Prozent.

Mit einem deutlich klareren Vorsprung geht in Geretsried Bürgermeister Müller (43,1 Prozent) in die Stichwahl gegen Kohlert (24,6 Prozent). Die Wahlempfehlung hat Iris Jarsch, Sprecherin des Grünen-Ortsverbands, unterzeichnet. Sie ist deutlich knapper gehalten als das Schreiben aus der Nachbarstadt. Ausschlaggebend für die Empfehlung, Müller die Stimme zu geben, seien „zahlreiche inhaltliche Überschneidungen, vor allem bei den Themen Mobilität und Energiewende“, heißt es in dem Schreiben. „Die Geretsrieder Grünen sehen hier wichtige gemeinsame Ansatzpunkte, um zentrale Zukunftsprojekte für die Stadt weiter voranzubringen und Geretsried nachhaltig zu entwickeln.“

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