Paralympics: Paralympische Winterspiele in Italien offiziell beendet | ABC-Z

Die 14. Paralympischen Winterspiele in Italien sind mit einer Feier mit dem Motto “Italienisches Andenken” zu Ende gegangen. Im Curling-Stadion in Cortina d’Ampezzo verkündete der Präsident des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC) Andrew Parsons gestern Abend das offizielle Ende der Spiele. Kurz danach erlosch auch das Paralympische Feuer in Mailand und Cortina.
An dem Einzug ins Stadion mit Fahne nahmen mehrere Länder nicht teil: Nur 44 der 55 Teilnehmernationen hatten Fahnenträger nominiert. Die Ukraine boykottierte die Abschlusszeremonie wegen der Teilnahme von Russland und Belarus. Auch Estland und Litauen blieben fern. Weitere Länder nahmen nicht teil, weil ihre Athleten früher abgereist waren. Für Deutschland trugen die alpine Skirennläuferin Andrea Rothfuss und Snowboarder Christian Schmiedt die Fahne beim Einzug ins Stadion.
Bereits an der Eröffnungsfeier hatten nur 28 Sportlerinnen und Sportler von 55 teilnehmenden Nationen teilgenommen. Auch Deutschland hatte die Zeremonie boykottiert. Bei den Paralympics durften russische Athleten wieder unter eigener Flagge und Symbolen und mit Hymne antreten.
Organisatoren ziehen Bilanz
In seiner Abschlussrede sagte der Präsident des IPC Parson: “Diese paralympischen Winterspiele waren ein rekordverdächtiger Erfolg.
Die größten und schönsten Paralympischen Winterspiele. Mehr Athleten,
mehr Nationen, mehr Frauen und eine größere globale Berichterstattung
als je zuvor.”
Giovanni
Malago, Präsident des italienischen Organisationskomitees, hob die Bedeutung der Spiele angesichts weltweiter Konflikte hervor. “In einer Zeit, in der Kriegstrommeln und Flaggen zu überwiegen
scheinen, sprachen wir gemeinsam von Frieden, Freundschaft, Respekt und
Inklusion. Gegen die Bilder von Brutalität und Zerstörung haben wir die
des fairen Wettbewerbs hochgehalten”, sagte Malago.
China und USA im Medaillenspiegel auf Platz eins und zwei
China belegte mit großem Vorsprung (15 Gold/13 Silber/16 Bronze) Platz eins im Medaillenspiegel. Platz zwei sicherten sich die USA (13/5/6). Deutschland beendete die Winterspiele auf Rang elf. Es ist die schlechteste Platzierung seit den ersten Winterspielen vor 50 Jahren. Mit 40 Sportlerinnen und Sportlern nahm das zweitgrößte deutsche Team in der Geschichte an diesen Spielen teil.
Die nächsten Winter-Paralympics sollen 2030 in den französischen Alpen ausgetragen werden. 2028 ist Los Angeles Gastgeber der Sommerspiele.





















