Insel Charg: “Am interessantesten sind die Berichte über unterirdische Kanäle” | ABC-Z

Als US-Flieger am
Wochenende die winzige iranische Insel Charg (internationale Schreibweise
Kharg, d. Red.) mit
einem Bombenteppich überzogen, meldete der Iran mehr als 15
Explosionen, das US-Militär sprach von 90 zerstörten Zielen, und Donald Trump kündigte
im Fernsehen noch weitere Bomben an, “aus Spaß“. Menschen sollen
bisher nichts ums Leben gekommen sein.
Der Iran
braucht diese Insel: Mehr als 90 Prozent der iranischen Ölexporte werden
darüber abgewickelt. Aber auf den gut 20 Quadratkilometern Korallenfels überleben
auch einzigartige Spuren alter Kulturen. Der iranisch-amerikanische
Sprachforscher Habib Borjian ist einer der
wenigen Wissenschaftler, die Charg systematisch erforscht haben. In
diesem Interview spricht er über rätselhafte Inschriften, ein kaum erforschtes historisches
Bewässerungssystem und die Gedichte des letzten Inselpoeten.





















