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Paralympics 2026: Das wird am letzten Wettkampftag wichtig | ABC-Z

Stand: 15.03.2026 • 00:00 Uhr

Die Paralympics gehen in ihren neunten und damit letzten Wettkampftag. Was wird wichtig? Die Highlights des Tages im Überblick.

Ab 9 Uhr: Para Langlauf – 20km Intervallstart freier Stil, alle Klassen (Frauen/Männer)

Zum Abschluss der Langlauf-Wettbewerbe steht der Intervallstart über 20 km in der freien Technik an. Aus deutscher Sicht sind Anja Wicker (sitzende Klasse), Kathrin Marchand, Marco Maier (beide stehende Klasse) sowie Linn Kazmeier, Johanna Recktenwald und Lennart Volkert (alle sehbeeinträchtigte Klasse) dabei.

Das Sextett kann sich durchaus Hoffnungen auf eine Überraschung machen. Allen voran Wicker, Maier und Kazmeier haben bereits gezeigt, dass sie mit den Besten mithalten können. “Wir haben uns auf das Rennen in der Vorbereitung nicht so fokussiert, aber wer weiß, vielleicht gibt es eine Überraschung”, sagte Bundestrainer Ralf Rombach im Vorfeld.

9.10/12.55 Uhr: Para Ski Alpin – Slalom, alle Klassen (Männer)

Die alpinen Wettbewerbe werden mit dem Slalom der Herren beendet. Die deutschen Athleten haben höchstenfalls Außenseiterchancen. Vor allem Alexander Rauen, Debütant und Hoffnungsträger für die Zukunft, möchte in der Klasse der sehbeeinträchtigten Sportler nochmal zeigen, was er kann.

Christoph Glötzner (stehend) und Leon Gensert (sitzend) hoffen nach Stürzen im Riesenslalom auf bessere Pistenbedingungen am Sonntag.

16.05 Uhr: Para Eishockey – Finale USA – Kanada

Am Nachmittag steht dann das Eishockey-Traumfinale an. Kanada und die USA dominierten bislang das Turnier und haben jeweils noch nicht verloren. Eines der beiden Teams wird es nun am Sonntag treffen, das andere wird sich über Gold freuen dürfen. Fest steht schon jetzt, dass Eishockey-Fans sich auf ein packendes Endspiel freuen können.

Im Spiel um Bronze treffen vorher China und Tschechien aufeinander.

20.30 Uhr: Schlussfeier

Keine Paralympics ohne Schlussfeier: Nachdem die Eröffnungszeremonie von Boykotts diverser Länder überschattet wurde, wird auch das Schlussevent im Curlingstadion von Contina bereits von sportpolitischen Diskussionen begleitet. Die Ukraine hat aus Protest gegen die Wiederzulassung russischer Athleten unter eigener Flagge einen erneuten Boykott angekündigt. Auch Litauen kündigte bereits an, der Feier fernzubleiben. Die deutsche Delegation ist anders als bei der Eröffnungsfeier dabei.

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