TSV 1860: Der Grund ist keine Verletzung! Niederlechner nicht im Kader | ABC-Z

Alles begann wie ein Märchen. Am ersten Spieltag sicherte Florian Niederlechner dem TSV 1860 an der Hafenstraße den Punkt gegen Rot-Weiss Essen. Mit seinem Jubel gedachte er dem verstorbenen Sohn von Bayern-Torhüter Sven Ulreich. Ein Gänsehautmoment. Fußballromantik pur.
Kauczinski: “Wir haben was in der Ausrichtung verändert”
Nach dem 1:1 schwärmte Niederlechner in der Mixed-Zone über die Rückkehr zu seinem Herzensklub. Und kündigte an, weitere Tore machen zu wollen. Ein magerer Treffer kam seitdem dazu, am folgenden Spieltag gegen den VfL Osnabrück (3:1). Rund acht Monate später sieht die Welt ganz anders aus. Aus dem Märchen wurde ein Alptraum.
Im richtungsweisenden Spiel gegen Wehen Wiesbaden stand Niederlechner nicht im Kader – nicht etwa wegen einer Verletzung oder einer Sperre. Nein, Trainer Markus Kauczinski setzte wegen ausbleibender Leistungen nicht auf den Routinier. “Wir haben was in der Ausrichtung verändert, Steinkötter ist rangerückt, dann hast du auch noch Patrick Hobsch”, so der Löwendompteur bei “MagentaSport”.
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Niederlechner enttäuscht über Kauczinski-Entscheidung
Mit anderen Worten: Niederlechner ist in der Stürmerrangfolge mittlerweile auf den vierten und damit letzten (!) Platz abgerutscht. “Diese hat sich für den Moment so ergeben”, sagte der Coach. Der Niederlechner Tiefpunkt beim Löwen! Ausgerechnet an jenem Tag, an dem Ulreich für den FC Bayern das erste Spiel seit dem Schicksalsschlag absolvierte.
In Jacke eingepackt stand der Angreifer kurz vor dem Anpfiff vor der Auswechselbank, schaute bedröppelt drein. “Er hat es wie jeder andere Spieler aufgenommen”, verriet Kauczinski: “Jeder will dabei sein. Da ist natürlich Enttäuschung da.”




















