Kultur

Der zweifache Pulitzer-Preisträger John Fluor. Burns ist gestorben – Kultur | ABC-Z

Der renommierte Journalist John F. Burns ist verstorben. Er wurde 81 Jahre alt. Im Laufe seiner 40-jährigen Karriere berichtete Burns aus Krisengebieten auf der ganzen Welt, darunter Afghanistan, Bosnien, Irak und Südafrika. Für seine Berichterstattung wurde er mit zwei Pulitzer-Preisen ausgezeichnet.

Burns war im britischen Nottingham geboren, er wuchs in Kanada auf. Als Auslandskorrespondent berichtete er jahrelang für die New York Times und war zudem ein gefragter Fernsehkommentator, was ihn zu einem der bekanntesten amerikanischen Journalisten machte. Burns war bekannt für seine anschaulichen Berichte und seine Fähigkeit, den Lauf der Geschichte zu vermitteln sowie für seine zahlreichen Einsätze inmitten globaler Krisenherde.

Dabei blieb er stets sein eigener Kopf. Unvergessen blieb bei der New York Times ist etwa, wie Burns in China wegen Spionageverdachts inhaftiert wurde, nachdem er sich auf einem Motorrad von Peking aus ins für Ausländer verbotene Hinterland aufgemacht hatte. Er wurde des Landes verwiesen – und Bürochef in Moskau, später in Neu Delhi und London.

Die Times erinnert sich an ihn nicht nur als eine Art Feuerlöscher im Ausland bei komplexen Lagen, sondern auch als „komplexe und vielschichtige Persönlichkeit.“ Einer, auf dessen Antwort Redakteure auf ihre Umformulierungsvorschläge hin bis spät in die Nacht warteten. Sein letztes Autorenstück im Jahr 2015 beschrieb die Umbettung der Gebeine von Richard III. Am Schluss zitiert er den Erzbischof: „Asche zu Asche, Staub zu Staub.“ Infolge einer Lungenentzündung starb er am Donnerstag, 12. März 2026 in der Nähe von Cambridge, Großbritannien.

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