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Ottobrunn: Loderer diskutiert doch mit Schardt vor Stichwahl – Landkreis München | ABC-Z

Nun also doch: Der Ottobrunner Bürgermeister Thomas Loderer (CSU) hat sich durchgerungen, vor der Stichwahl öffentlich mit dem Kandidaten der SPD, Florian Schardt, zu diskutieren. Das Rededuell auf dem Podium im Wolf-Ferrari-Haus am Mittwoch, 18. März, (Beginn: 19 Uhr) organisiert Stephan Reiners als privater Veranstalter. Moderiert wird die Diskussion von Coach Cornelia Stadler aus Hohenbrunn.

Loderer hatte dem Veranstalter nach dem ersten Wahldurchgang vergangenen Sonntag eine Absage erteilt und dies damit begründet, dass er im Wahlkampf nun andere Prioritäten setzen wolle. Eine Podiumsdiskussion mit Loderer, Schardt und dem dritten Kandidaten, Leon Martella von den Grünen, hatte es bereits im Februar gegeben. Dass der geplante zweite verbale Schlagabtausch vor dem Ottobrunner Finale der Kommunalwahl zunächst geplatzt schien, hatte bei Veranstalter Reimers und Loderers Kontrahenten Verwunderung ausgelöst. Vor allem auch, weil der Raum im Wolf-Ferrari-Haus längst reserviert und die Reservierung von der Rathausverwaltung bestätigt worden war.

So sah es zunächst danach aus, als würde Schardt vier Tage vor der Stichwahl mit sich selbst diskutieren. Denn er und Reimers wollten auch ohne die Teilnahme von Loderer an der Veranstaltung festhalten. Vor allem, weil bei der ersten Podiumsdiskussion nach Ansicht des SPD-Kandidaten einige Themen nur gestreift worden wurden. Gerne wolle er noch einmal über die Gewerbeansiedlung zur Verbesserung der schwierigen Einnahmesituation sprechen und über die Frage, wie die Gemeinde mit ihren Nachbarn besser zusammenarbeiten könne, so Schardt.

Nun hat es sich Loderer offenbar doch anders überlegt. Reimers bestätigte am Freitag, der Bürgermeister habe ihn „heute Nacht angerufen“ und angefragt, ob er doch noch teilnehmen könne.

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