Eisbären Berlin gelingt gegen den großen Rivalen der vierte Sieg in Serie | ABC-Z

Auf dem Spielfeld beschränkten sich die Eisbären Berlin darauf, ihre Arbeit zu erledigen. Das nahm sie ausreichend ein, denn die Adler Mannheim stellen in dieser Saison eines der besten Teams der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Auf den Rängen aber schauten die Anhänger in der mit 14.200 Zuschauern voll besetzten Uber Arena, was das 4:2 (1:2, 2:0, 1:0) am vorletzten Spieltag der Hauptrunde wert ist. Was also Bremerhaven in Nürnberg trieb.
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Dort ging es ähnlich spannend zu wie in Berlin. Letztlich setzte sich Bremerhaven 6:4 durch. In der Tabelle bleibt es damit bei Platz sechs und zwei Punkten Vorsprung für den EHC. Ob direkt das Viertelfinale gebucht werden kann oder als Siebter das Pre-Play-off durchlaufen werden muss, wird das letzte Punktspiel am Sonntag erweisen.
Eisbären Berlin gleichen Saisonbilanz gegen Adler aus
Für diese Paarung braucht es keine äußeren oder zusätzlichen Anreize. Die ausgeprägte Rivalität bringt die Emotionen so oder so in Wallung. Das haben die bisherigen drei Saisonpartien zwischen den Berlinern und den Kurpfälzern deutlich genug gezeigt. Eine epische Prügelei in den ersten Sekunden, extrem harte Checks, pausenlos hohe Intensität, gepflegte Abneigung auf dem Eis und auf den Rängen. Alles garniert mit teilweise krassen Ergebnissen. Mit 1:7 und 5:8 unterlagen die Eisbären in Mannheim. Zu Hause gab es immerhin ein 4:3 n.V.
Im vierten Hauptrundenvergleich hatte der Rekordmeister also zuerst einmal für sich selbst etwas zu klären. Unabhängig davon, was die Tabelle sagt. Doch die Konstellation mit der Aussicht auf ein mögliches Viertelfinale hatte natürlich trotzdem einen kleinen Reiz. Eine kleine Ansage diesbezüglich könnte bestimmt nicht schaden, Eindruck auf den Gegner machen. Die Mannschaft von Trainer Serge Aubin versuchte das von der ersten Sekunde des Spiels. Mit hartnäckigem Forechecking brachten die Berliner einige Unruhe in die Abwehr der Adler.
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Dafür wurde der Titelverteidiger mit der Führung belohnt. Kapitän Kai Wissmann traf nach Vorarbeit von Eric Hördler (7.). Doch so gut die Berliner das Spiel begannen, so abgeklärt war die Reaktion der Mannheimer. Unter Druck zeigte sich die EHC-Defensive anfällig. Zwei konzentrierte Aktionen der Gäste vor dem Tor mit entschlossenem Nachsetzen drehten die Partie durch Treffer von Justin Schütz (9.) und Marc Michaelis (15.).
Eisbären Berlin gehen durch Lancaster erneut in Führung
Vor ein paar Wochen noch hätte das zum Auseinanderbrechen der Eisbären führen können. Doch vergangenen Tage ließen das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten wieder wachsen. Drei Siege in Folge zum einen, die mit zwölf Punkten zweitbeste Ausbeute in der Liga in den jüngsten fünf Partien zum anderen entfachten viel Leidenschaft beim EHC. Genug, um konsequent nach vorn zu spielen und durch Yannick Veilleux (24.) auszugleichen. Um über vier Minuten in Folge mit einem Mann weniger ohne Gegentreffer zu überstehen. Genug, um anschließend selbst in Überzahl durch Lester Lancaster das 3:2 zu erzielen (38.).
Das beschwor ein verbissen geführtes Schlussdrittel herauf. In diesem leisteten die Berliner erbitterten Widerstand. Marcel Noebels traf noch zum 4:2, der EHC stimmte sich perfekt ein für den entscheidenden Hauptrundenauftritt gegen München.





















