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Europa League: SC Freiburg verliert rustikales Spiel | ABC-Z

Stand: 13.03.2026 • 00:01 Uhr

Der SC Freiburg hat in der Europa League das Achtelfinal-Hinspiel in Genk verloren. Dabei hat der SC nicht nur eine Niederlage, sondern auch viel körperlich einstecken müssen.

Für den SC Freiburg war es eine schmerzhafte Niederlage im Achtelfinal-Hinspiel am Donnerstag in Genk. Das Team von Trainer Julian Schuster verlor die Partie nach dem Treffer von Zakaria El Ouahdi (24. Minute) mit 0:1. Und kassierte gegen einen kampfbetont und körperlich agierenden Gegner zudem viele Fouls. Besonders bitter: Jan-Niklas Beste musste nach einem heftigen Treffer in der Augenhöhle verletzt ausgewechselt werden.

Dabei konnten die mitgereisten SC-Fans schon in der 8. Minute jubeln. Nach einem Freistoß von Vincenzo Grifo, verlängerte Matthias Ginter den Ball und legte ihn perfekt für Johan Manzambi vor, der ihn über die Linie drückte. Der Jubel aber währte nicht lang, denn der Treffer zählte aufgrund der Abseitsposition von Manzambi nicht. Während die Hausherren erleichtert die Arme in die Höhe rissen, peitschte SC-Coach Schuster sein Team an.

Manzambi zeigte sich vom nicht gegebenen Treffer unbeeindruckt und hatte nach rund einer Viertelstunde die nächste gute Möglichkeit, diesmal aber war die Defensive der Gastgeber zur Stelle. Während der SC in der Anfangsviertelstunde präsenter war, fand Genk nach eben jener Möglichkeit von Manzambi besser in die Partie – und nutzte nun auch die größer werdenden Räume. In Perfektion gelang das El Ouahdi und Bryan Heynen, der Kapitän der Belgier legte vor, El Ouahdi schloss aus spitzem Winkel ab und traf zur Führung für die Gastgeber (24.).

Wenig Chancen, heftige Fouls

Der SC suchte nach dem 0:1 vergeblich Zugriff und Zuordnung und tat sich sichtlich schwer. Nur drei Minuten später hätte Konstantinos Karetsas das 2:0 auf dem Fuß, setzte den Ball aber knapp am Tor vorbei. Die Räume für den Gegner blieben groß – einziger Lichtblick für die SC-Fans war ein Aluminium-Treffer von Yuito Suzuki (38.). Und doch ging es mit dem 0:1-Rückstand in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel kam der SC mit viel Zug zum Tor, aber erst einmal ohne personelle Veränderungen aus der Kabine. In der 50. Minute dürfte den SC-Fans in ihren weißen Jacken kurz der Atem gestockt haben: Ginter blieb nach einem heftigen Zusammenprall mit Genks Schlussmann Tobias Lawal liegen und musste behandelt werden. Der Österreicher hatte den SC-Routinier nach einer Faustabwehr des Balles am Kopf erwischt, für Ginter konnte es weitergehen – die Partie war bereits vor der Aktion unterbrochen, wegen eines Stürmerfouls des Freiburgers.

Sorgen um Beste

Das Spiel wurde jetzt immer ruppiger. Nur zehn Minuten später erwischte es Jan-Niklas Beste, der den Ellbogen von Genks Ibrahima Sory Bangoura in die Augenhöhle bekam. Beste musste sichtlich gezeichnet vom Platz – Danny Scherhant kam für ihn ins Spiel. Der SC arbeitete sich weiter an Spiel und Gegner ab und stemmte sich nicht nur gegen die zunehmend rustikale Spielweise der Gastgeber, sondern auch gegen die drohende Niederlage.

Dabei blieben die Breisgauer aber viel zu harmlos und konnten bis zehn Minuten vor Schluss gerade einmal einen Abschluss in der zweiten Halbzeit verbuchen. So blieb es beim unglücklichen 0:1 aus Sicht des SC. Am 19. März um 18.45 Uhr empfangen die Freiburger Genk dann zum Rückspiel im heimischen Stadion.

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