Füchse verlieren Trainingsspiel gegen B-Team | ABC-Z

Die Füchse Berlin verlieren im letzten Gruppenspiel der Champions League gegen HBC Nantes 34:37 (14:15). Damit steht fest, die Füchse treffen im Viertelfinale auf den Sieger des Spiels Veszprem gegen Paris.
Vor der Partie hatte Trainer Nicolej Krickau (39) angekündigt, keine Kräfte schonen zu wollen. Krickau verriet in der Trainingswoche: „Ich möchte im Rhythmus bleiben, denn wir hatten in den letzten Spielen einen guten Entwicklungsprozess in unserem Spiel, das möchte ich nicht unterbrechen.“ Er lässt sein Top-Team 60 Minuten lang auf dem Parkett.
Dafür spekuliert sein französischer Trainerkollege Gregory Cojean (48) beim Tabellen-Schach ganz bewusst. Er lässt seine fünf Stars Aymeric Minne, Romain Lagarde, Ayoub Abdi, Noam Leopold und Rok Ovniček gleich zu Hause.
Der Nantes-Coach rechnet eine Niederlage in Berlin in seinen Plan mit ein, schickt ein B-Team aufs Feld. Dann würde es in der nächsten Runde nämlich zum Duell mit Paris St. Germain kommen. Und der Sieger dieser Partie würde dann wiederum gegen die Füchse im Viertelfinale spielen.
Füchse zu schwach für B-Team von Nantes
Doch es kommt ganz anders: Die Füchse sind an diesem Abend selbst für das französische B-Team zu schwach: Nantes gewinnt überraschend. So heißt der Gegner für die Berliner Paris oder Veszprem, denn Nantes trifft nun auf GOG (Dänemark).
Die Füchse machen in der 1. Hälfte bei dem munteren Trainingsspielchen mit, haben erst alles locker im Griff, führen schnell (8:4/14.). Die 6306 Fans rechnen mit einem entspannten Sieg. Dann eine Phase, die Krickau sicher nicht sehen wollte. Vorn werden die Bälle verknallt oder nicht gefangen. Zehn schlimme Minuten und die Franzosen führen nach einem 6:0-Lauf plötzlich 14:11 (27.). Nehmen es die Berliner zu locker?
Schon vor dem Spiel sieht alles wie ein nettes Handball-Klassentreffen aus. An der Mittellinie plaudern munter die Füchse mit Gegner Nantes. Dass es gleich hoch hergeht, ist schwer vorstellbar. Richtig zugepackt wird in den Deckungen nicht so richtig, die erste 2-Minuten-Strafe im Spiel gibt es erst nach 30 Minuten.
Nantes treffsicherer als die Füchse
In der 2. Hälfte wird es etwas besser. Beide Teams drücken aufs Gaspedal, das Spiel jetzt temporeicher, die Abwehr der Berliner bleibt löchrig. Gefühlt ist jeder Wurf bei den Franzosen ein Treffer. Krickau staucht seine Spieler in der Auszeit zusammen (45): „Wir müssen in der Abwehr mehr Charakter zeigen.“
Beste Werfer sind am Ende für Nantes Thibaud Briet (13 Tore) und Mathias Gidsel für die Füchse mit 11 Toren.
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