Fußballbundesliga: VW-Chef will beim VfL Wolfsburg “alles auf den Prüfstand stellen” | ABC-Z

Die angekündigten Sparmaßnahmen des deutschen Automobilherstellers Volkswagen dürften auch den abstiegsgefährdeten Fußballbundesligisten VfL Wolfsburg treffen. Bei dem Klub, der eine 100-prozentige Tochter von VW ist, müssten “Optimierungen” geprüft werden, sagte VW-Konzernchef Oliver Blume im Interview mit RTL/ntv. “Das machen wir aktuell schon, und wir werden am Saisonende alles auf den Prüfstand stellen. Ich denke, das ist nur gerecht, so etwas zu tun”, sagte der 57-Jährige.
Volkswagen plant in den kommenden Jahren Einsparungen. Wie der Konzern in seinem jüngsten Geschäftsbericht mitteilte, ist sein Gewinn 2025 nach Steuern im Vergleich zum Vorjahr um rund 44 Prozent eingebrochen. Als Sparmaßnahme sollen unter anderem bis 2030 rund 50.000 Stellen im Unternehmen wegfallen.
Trainer und Sport-Geschäftsführer freigestellt
Der VfL erlebt unterdessen sportlich eine der schwersten Krisen in seiner
Geschichte. Die Niedersachsen stehen nach dem 25. Spieltag auf einem direkten Abstiegsrang, mit vier
Punkten Abstand zum Relegationsrang.
“Wir sind mit dem VfL Wolfsburg in einer kritischen Situation”, sagte Blume. “Wir müssen jetzt positiv denken und werden uns dann zu einem gegebenen Zeitpunkt, wenn wir am Ende der Saison stehen, natürlich überlegen, wie es dort weitergeht.”
Nach dem vergangenen Spieltag hatte die sportliche Führung beim Bundesligisten bereits Konsequenzen gezogen: Trainer Daniel Bauer und Sport-Geschäftsführer Peter Christiansen wurden freigestellt. Der frühere Coach Dieter Hecking, der von 2013 bis 2016 die Wolfsburger trainierte, soll den Verein in den verbleibenden neun Spielen vor dem ersten Bundesligaabstieg bewahren. Der 61-Jährige, der mit Wolfsburg 2015 den DFB-Pokal gewann, sitzt am Samstag gegen die TSG Hoffenheim erstmals wieder auf der Trainerbank.





















