Förderung von Universitätsstandorten: Bund und Länder fördern zehn Universitätsstandorte mit Millionensumme | ABC-Z

Bund und Länder haben beschlossen, zehn Universitätsstandorte weiterhin in der Exzellenzstrategie mit Millionensummen zu fördern. Die Einrichtungen werden ab dem 1. Januar für weitere sieben Jahre unterstützt, teilte der Wissenschaftsrat mit. Mit der sogenannten Exzellenzstrategie werden ausgewählte Exzellenzcluster, also Forschungsverbünde und Exzellenzuniversitäten, mit insgesamt jährlich 533 Millionen Euro gefördert. Seit diesem Jahr wurde das Gesamtbudget auf 687 Millionen Euro pro Jahr erhöht, wie die beteiligten Organisationen mitteilten.
Bei den zehn Universitätsstandorten handelt es sich um die RWTH Aachen, die Universität Bonn und die Berlin University Alliance, ein Verbund von FU, HU und TU Berlin. Außerdem werden die TU Dresden, die Universität Hamburg, die Universität Heidelberg, das KIT Karlsruhe, die LMU München, die TU München sowie die Universität Tübingen weiter unterstützt.
Nicht mehr Teil der Förderung ist die Universität Konstanz. Diese habe die für eine Weiterförderung geforderte Mindestanzahl an Exzellenzclustern nicht mehr erreicht, teilte der Wissenschaftsrat weiter mit.
Kritik an Exzellenzstrategie wegen fehlender Originalität
Für die Einschätzung der jeweiligen Universitäten wurden Unterlagen geprüft; zudem hätten auch Vor-Ort-Besuche zu dem Ergebnis beigetragen, sagte der Vorsitzende des Wissenschaftsrats, Wolfgang Wick. Die Entscheidung fiel laut Wissenschaftsrat auf Basis einer Bewertung eines Wissenschaftlergremiums und wurde anschließend mit den Wissenschaftsministerinnen und -ministern des Bundes und der Länder einstimmig getroffen.
Aus der Wissenschaft kam zuletzt Kritik an der Exzellenzstrategie. Kritisiert wurde unter anderem, dass es geförderten Forschungsvorhaben an Originalität fehle. Wick hingegen lobte und verteidigte die Exzellenzstrategie als eine “Balance aus Verlässlichkeit und Dynamik”, die sie auszeichne.





















