Politik

Terrorismus – Bundesregierung erinnert an Opfer – Politik | ABC-Z

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) hat bei einer Gedenkveranstaltung an die Opfer von Terrorismus erinnert. Unschuldige Menschen seien aus dem Leben gerissen worden, Familien seien auseinandergebrochen, sagte Hubig am Mittwoch in Berlin. Die Taten hätten „tiefe Wunden in unseren Herzen und unserer Gesellschaft hinterlassen“. Sie äußerte sich zum Nationalen Gedenktag für die Opfer des Terrorismus am 11. März. Überlebende trügen Verletzungen und Traumata davon, die sie ein Leben lang begleiteten. Manche seien ein Leben lang auf Hilfe angewiesen. Die Politik habe erst lernen müssen, dass Hilfe schneller und verlässlicher sein müsse. Der Staat trage die Verantwortung dafür, dass die Hilfe auch dort ankomme, wo sie gebraucht werde. Sie verwies auf Reformen, die in den vergangenen Jahren beschlossen worden seien. So sei vor rund zehn Jahren das Amt eines Opferbeauftragten eingerichtet worden, der Ansprechpartner für Betroffene sei. Zudem sei das Entschädigungsrecht reformiert worden, Härteleistungen seien deutlich erhöht worden. Der 11. März ist der europäische Gedenktag für die Opfer des Terrorismus, der nach den Anschlägen in Madrid (2004) initiiert wurde und seit 2005 jährlich begangen wird. In Deutschland wurde 2022 zusätzlich ein nationaler Gedenktag eingeführt, der ebenfalls an diesem Datum mit Trauerbeflaggung begangen wird.

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