Fußballbundesliga: VfL Wolfsburg trennt sich von Trainer und Geschäftsführer | ABC-Z

Der VfL
Wolfsburg hat sich im Abstiegskampf der Fußballbundesliga von Trainer Daniel Bauer und
Sportgeschäftsführer Peter Christiansen getrennt. Das gab der Klub einen Tag
nach der 1:2-Heimniederlage der Niedersachsen gegen den Hamburger SV bekannt.
“Diese Entscheidung ist uns alles andere als leichtgefallen“, wurde VfL-Sportdirektor Pirmin Schwegler auf der Website des VfL zitiert. “Wir
haben gehofft, die Wende gemeinsam hinzubekommen. In der Analyse der
Gesamtsituation sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass wir der
Mannschaft einen neuen Impuls geben müssen, um den Klassenerhalt zu
schaffen”. Er sagte weiter: “Wir sind Daniel sehr dankbar für seinen
Einsatz bei den Profis, aber auch für seine langjährige Arbeit als
Trainer in der VfL-Akademie. Für die Zukunft wünschen wir ihm beruflich
wie privat alles erdenklich Gute.”
Bauer schafft Wende nicht
Bauer hatte im November des
vergangenen Jahres die Nachfolge von Paul Simonis angetreten und war
kurz vor Weihnachten zum Cheftrainer befördert worden. Von den vergangenen Spielen hat der VfL sechs verloren. Als Tabellen-17. droht dem VfL erstmalig der Abstieg aus der Bundesliga. Über die
Nachfolge auf der Position des Cheftrainers will der VfL eigenen Angaben nach zeitnah informieren. Medienberichten zufolge gilt Ex-Coach Dieter Hecking als Favorit.
Der 61-jährige Hecking trainierte vor und nach seiner ersten Wolfsburger
Zeit unter anderem Hannover 96, den 1. FC Nürnberg, Borussia
Mönchengladbach und den Hamburger SV. Zuletzt musste er Mitte September beim VfL Bochum gehen, weil es dort nach dem Abstieg aus der Bundesliga beim Neuaufbau der Mannschaft hakte.
Über Christiansens Nachfolge wird später entschieden
Wolfsburgs Aufsichtsratsvorsitzender Sebastian Rudolph lobte die Arbeit von Sportgeschäftsführer Christiansen für die Fußballerinnen des VfL. “Bei den Männern fehlten leider die sportlichen Ergebnisse. Deswegen haben wir entschieden, die Zusammenarbeit mit ihm zu beenden”, sagte Rudolph. Auch über seine Nachfolge soll zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden. Erst einmal übernimmt der erst im Dezember verpflichtete Sportdirektor Pirmin Schwegler mehr Verantwortung.
Christiansen war im Sommer 2024 vom FC Kopenhagen nach Wolfsburg gekommen. Das aktuelle Aufgebot des VfL umfasst 32 Spieler plus weitere Talente. Mehrere Spieler beklagten öffentlich, dass es dem Kader an Einstellung und Teamgeist mangele. Die großen Schwachstellen in Angriff und Abwehr wurden auch in diesem Winter nicht behoben. Ein dringend benötigter Mittelstürmer kam weder im August noch im Januar, Verstärkung für die Abwehr erst am letzten Abend der Transferfrist.




















