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Bürgermeisterwahlen in Landkreis Fürstenfeldbruck: Überraschende Stichwahl in Emmering und vier Neue – Fürstenfeldbruck | ABC-Z

In Emmering wird die Bürgermeisterwahl erst in zwei Wochen entschieden. Amtsinhaber Stefan Floerecke (CSU) kam nur auf 39,3 Prozent. Besser war im ersten Wahlgang Ulrich Wiltawsky (EBG), der starke 48,8 Prozent erreichte. Die Grünen-Kandidatin Ulrike Saatze erhielt 11,9 Prozent der Stimmen.

Ein neues Gesicht im Rathaus gibt es in Egenhofen. Nachdem Bürgermeister Martin Obermeier nach sechs Jahren im Amt nicht mehr antrat, wird Robert Köll (BGE) nun sein Nachfolger. Er setzte sich mit 65,9 Prozent deutlich gegen Florian Dimmelmeier (CSU) durch.

Auch im im kleinen Hattenhofen gibt es einen neuen Bürgermeister. Auf Franz Robeller folgt Jörg Sändig (DG), der mit 62,6 Prozent sehr klar das Duell gegen Thomas Waldleitner (UWG) gewann.

Ebenso bekommt Oberschweinbach einen neuen Bürgermeister. Lutz Rosenbaum (Dorf mit Zukunft) folgt auf Norbert Riepl, der nicht mehr antrat. Rosenbaum gewann mit 61,8 Prozent deutlich gegen Sigena Wittmann (CSU/Dorfgemeinschaft), die 38,2 Prozent der Stimmen erhielt.

Ganz einfach hatte es Markus Kennerknecht (CSU/BV). Der Bürgermeister von Grafrath war der einzige Kandidat in seiner Gemeinde und wurde mit 90,1 Prozent der Stimmen für eine dritte Amtszeit gewählt.

Auch in Maisach hatte Bürgermeister Hans Seidl (CSU) keinen Gegenkandidaten. Mit 74,5 Prozent gelang ihm ein souveränes, aber für einen Einzelkandidaten nicht überragendes Ergebnis. Seidl geht in seine vierte Amtszeit.

Ähnlich entspannt lief der Wahlabend für den Bürgermeister von Adelshofen. Robert Bals (Wählergemeinschaft) stand alleine zur Wahl. Er sicherte sich mit 83,7 Prozent weitere sechs Jahre im Rathaus seiner Gemeinde.

In Schöngeising hatte Gabriele Kuhnke (CSU) den Amtsinhaber Thomas Totzauer (GS) herausgefordert. Mit 31,4 Prozent konnte sie ihm jedoch letztlich nicht gefährlich werden. Totzauer, der seit 2014 Bürgermeister ist, holte mit 68,6 Prozent der Stimmen mehr als doppelt so viel.

Spannender war es in Mittelstetten, wo Bürgermeister Franz Ostermeier nicht mehr kandidierte. Seine Nachfolgerin wird Evelyn Dürmeier (WUG), die sich mit 54 zu 46 Prozent gegen Carmen Voxbrunner (BU) durchsetzte.

Keine Überraschung für niemanden war die Wiederwahl von Emanuel Staffler (CSU) als Bürgermeister von Türkenfeld. Er war der einzige Kandidat. 94,8 Prozent der Wählerinnen und Wähler machten ein Kreuz vor seinem Namen.

Ebenso wenig musste der Allinger Bürgermeister Stefan Joachimsthaler (CSU) um sein Amt fürchten. Auch er war in seiner Gemeinde der Einzige, der sich zur Wahl stellte. Vor sechs Jahren hatte er sich erst in der Stichwahl durchgesetzt. Nun wurde er mit 86,3 Prozent wiedergewählt.

Ein weiterer Bürgermeister ohne Herausforderer war bei dieser Kommunalwahl Andreas Folger (Bürgervereinigung) in Kottgeisering. Mit 89,1 Prozent der Stimmen wurde er im Amt bestätigt.

Bürgermeisterin Andrea Schweitzer (FWE) hatte in Landsberied zwar in Johannes Bals (CSU) einen Gegenkandidaten. Mit 72,4 Prozent bekam sie aber fast dreimal so viel Stimmen wie Bals, der sich mit 27,6 Prozent begnügen musste.

Jesenwang ist eine weitere der vielen Gemeinde im Landkreis, in der die Wählerinnen und Wähler keine Auswahl hatten. Erwin Fraunhofer (CSU/BG) bekam 88,3 Prozent Zustimmung und geht in seine dritte Amtszeit.

Ganz ähnlich lief es in Mammendorf, wo Bürgermeister Josef Heckl (BGM) seit 2014 amtiert. Er holte ohne Gegenkandidaten 83,2 Prozent und wurde damit für weitere sechs Jahre bestätigt.

In Althegnenberg sah sich zwar Bürgermeister Rainer Spicker (Bürgerinitiative) in Philipp Rautenberg (CSU) einem Herausforderer gegenüber. Das Duell ging jedoch sehr eindeutig zugunsten des Amtsinhabers aus. Spicker schnitt mit 81,6 Prozent besser ab als mancher Einzelkandidat.

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