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Iran-Krieg: ++ Ölpreis schießt über Marke von 100 US-Dollar ++ | ABC-Z


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Stand: 09.03.2026 • 05:21 Uhr

Der Ölpreis ist erstmals seit Jahren wieder auf über 100 US-Dollar angestiegen. Der katarische Ministerpräsident ruft alle Seiten im Iran-Konflikt zur Deeskalation auf.

Die Ukraine schickt auf Bitten der USA Abfangdrohnen und Drohnenexperten nach Jordanien, um dort US-Militärstützpunkte zu schützen, sagte Präsident Wolodymyr Selenskyj in einem Interview mit der Zeitung “New York Times”. Dem Bericht zufolge baten die USA am Donnerstag um Hilfe, woraufhin das ukrainische Team am nächsten Tag abgereist sei und in Kürze im Nahen Osten erwartet werde.

Der Golfstaat Bahrain ist erneut zum Ziel eines Angriffs des iranischen Militärs geworden. Das Innenministerium des kleinen Inselstaats im Persischen Golf meldete in der Nacht 32 Verletzte, darunter Kinder und mehrere Schwerverletzte. Alle Opfer seien Zivilisten und Bürger des Landes.

Nach Angaben des Ministeriums war die südlich der Hauptstadt Manama gelegene Insel Sitra Ziel einer Drohnenattacke. Mehrere Häuser seien beschädigt worden.

Saudi-Arabien hat seine Warnungen an Iran verschärft. Teheran wäre der “größte Verlierer”, sollte es weiterhin arabische Staaten attackieren, hieß es in einer Erklärung des Königreichs am Morgen. Diese folgte auf einen Drohnenangriff, der saudi-arabischen Angaben zufolge auf das Ölfeld Schaiba abzielte.

Zudem wies Saudi-Arabien die Äußerungen des iranischen Präsidenten Massud Peseschkian vom Samstag zurück, wonach Iran seine Angriffe auf die Golfstaaten eingestellt habe. “Das Königreich bekräftigt, dass die iranische Seite diese Aussage in der Praxis weder während der Rede des iranischen Präsidenten noch danach umgesetzt hat”, erklärte das Außenministerium. Weiter hieß es, die iranischen Angriffe führten zu “weiterer Eskalation, die schwerwiegende Auswirkungen auf die Beziehungen hat – sowohl jetzt als auch in der Zukunft”.

Das Abwehrsystem C-RAM hat Polizeikreisen zufolge einen Raketen- und Drohnenangriff auf eine diplomatische Einrichtung der USA in der Nähe des internationalen Flughafens von Bagdad abgefangen.

Sicherheitskreisen zufolge galt ein Drohnenangriff der US-Militärbasis nahe dem Flughafen von Erbil in der irakischen Kurdenregion.

Die israelische Armee setzt ihre Angriffe auf Ziele im Iran und im Libanon fort. Die Luftwaffe habe eine neue Welle an Attacken gegen Infrastruktur der iranischen Führung im Zentrum des Landes begonnen, teilte die Armee in der Nacht mit. Zudem sei erneut Infrastruktur der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz in der libanesischen Hauptstadt Beirut angegriffen worden. Derweil gab die Armee Entwarnung für die eigene Bevölkerung, nachdem der Iran zuvor erneut Raketen auf Israel gefeuert hatte.

Wegen des Krieges im Nahen Osten hat der irakische Verband offenbar eine Verlegung seiner Playoff-Partie zur Fußball-WM beantragt. Dies berichtet der britische Guardian.

Auch mehr als eine Woche nach Beginn der amerikanisch-israelischen Angriffe auf den Iran schießt die Islamische Republik weiter auf Israel. In der Nacht meldete die israelische Armee wiederholt Raketenangriffe aus dem Iran. In der Küstenmetropole Tel Aviv und anderen Gebieten des jüdischen Staates heulten in der Nacht wieder die Sirenen. Die Luftabwehr war erneut im Einsatz, wie die das Militär auf Telegram mitteilte.

Der katarische Ministerpräsident Scheich Mohammed bin Abdulrahman al-Thani ruft alle Seiten im Iran-Konflikt zur Deeskalation auf. “Wir werden weiter mit den Iranern sprechen und auf eine Deeskalation hinwirken”, sagte der Ministerpräsident in einem am Sonntag ausgestrahlten Interview des Senders Sky News. Der Iran müsse zunächst alle Angriffe auf die Golfstaaten und andere Länder einstellen, die nicht an diesem Krieg beteiligt seien.

Der Golfstaat Bahrain ist erneut Ziel eines Angriffs des Irans geworden. Das Innenministerium des kleinen Landes meldete in der Nacht mehrere Verletzte durch eine Attacke mit Drohnen auf der südlich der Hauptstadt Manama gelegenen Insel Sitra. Mehrere Häuser seien beschädigt worden.

Der Ölpreis ist infolge des Iran-Kriegs erstmals seit Jahren wieder auf über 100 US-Dollar angestiegen. Der Preis für die in Europa maßgebliche Nordseesorte Brent stieg im frühen Handel zeitweise um rund 20 Prozent auf 111 US-Dollar je Barrel (159 Liter).

Zuvor war zum Handelsbeginn in Chicago die in den USA bestimmende Sorte West Texas Intermediate (WTI) über die Marke von 100 Dollar gesprungen – ein Preisniveau, das es zuletzt 2022 gegeben hatte. Zeitweise stieg der Preis sogar auf 111 Dollar pro Barrel.

Irans Staatsmedien verkünden, dass Mojtaba Chamenei Nachfolger seines Vaters als oberster Führer wird. Frankreichs Präsident Macron hat mit Irans Präsidenten Peseschkian telefoniert.

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