Geopolitik

Landtagswahl: Baden-Württemberg wählt – Beteiligung deutlich höher als 2021 | ABC-Z

Der Bundestagsabgeordnete (MdB) Markus Frohnmaier bewirbt sich als einziger der Kandidaten ausschließlich um das Amt des Ministerpräsidenten – sollte er sein Ziel nicht erreichen, würde er Abgeordneter in Berlin bleiben. Frohnmaier ist seit 2013 Mitglied der AfD. Der 35-Jährige ist Mitbegründer der ehemaligen AfD-Jugendorganisation Junge Alternative (JA) und war von 2015 bis 2018 auch deren Bundesvorsitzender.

Frohnmaier gilt auch innerhalb der AfD als weit rechts stehend, ihm wird Nähe zu Björn Höcke und Parteichefin Alice Weidel nachgesagt. Der Verfassungsschutz warf ihm 2018 Verbindungen zu rechtsextremistischen Verlagen und Publizisten und zu der rechtsradikalen German Defence League (GDL) vor. 2019 kam die Behörde zu dem Schluss, Frohnmaier legitimiere “Angriffe auf das staatliche Gewaltmonopol”. Auch habe er Kontakte zur rechtsextremen Identitären Bewegung.

Als MdB ist Frohnmaier stellvertretender Vorsitzender und außenpolitischer Sprecher seiner Fraktion, zudem Mitglied im Auswärtigen Ausschuss. In der Vergangenheit fiel der gebürtige Rumäne durch Besuche in Russland sowie Kontakte zu russischen Regierungsvertretern auf. Von deutschen Medien enthüllte angebliche Dokumente aus russischen Regierungskreisen, die ihn als von Russland gesteuert erschienen ließen, wies Frohnmaier als Hetzkampagne zurück.

Im Wahlkampf in Baden-Württemberg befürwortete Frohnmaier unter anderem eine restriktive Migrationspolitik und wandte sich gegen jedwede Klimaschutzpolitik

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