Geopolitik

Irankrieg: Koalition richtet Taskforce zu Energiepreisen ein | ABC-Z

Der Irankrieg und die Folgen für die Straße von Hormus lassen die Kraftstoffpreise steigen. SPD und Union haben sich deshalb auf eine Arbeitsgruppe geeinigt.




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Die Preise an den Zapfsäulen steigen weiter. Die Koalition will mit einer neuen Arbeitsgruppe reagieren.
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Die Koalitionsfraktionen im Bundestag wollen die steigenden Sprit- und Energiepreise wegen des Kriegs im Iran genau beobachten und richten dafür eine spezielle Arbeitsgruppe ein. Darauf verständigten sich die Vorsitzenden Jens Spahn (CDU) und Matthias Miersch (SPD) sowie CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann.

Die Taskforce soll eng mit der Regierung zusammenarbeiten, die Preisentwicklung analysieren und prüfen, welche Maßnahmen möglich sind. Geleitet wird die Gruppe von den Fraktionsvizes für Wirtschaft und Energie, Sepp Müller (CDU) und Armand Zorn von der SPD.

Die Koalition reagiert damit auf den deutlichen Anstieg der Kosten für Sprit an den Tankstellen sowie für Heizöl und Gas. Grund dafür ist vor allem, dass der Ölpreis stark gestiegen ist: Die Spannungen im Nahen Osten betreffen die Straße von Hormus, eine zentrale Schiffsroute, durch die ein großer Teil des weltweit gehandelten Öls und Flüssigerdgases transportiert wird. Schon kleine Störungen dort führen dazu, dass das Öl auf dem Weltmarkt teurer wird, und das schlägt sich dann in höheren Preisen für Benzin, Heizöl und Gas für Verbraucher nieder.

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