Bombendrohung am Hauptbahnhof – Polizei gibt Entwarnung | ABC-Z

Der wegen einer Bombendrohung abgesperrte Bremer Hauptbahnhof ist wieder frei gegeben worden. Der Einsatz sei beendet, teilte die Polizei mit. Es bestehe keine Gefahr, sagte eine Sprecherin. Das Gebäude sei wieder ohne Einschränkungen zugänglich. Zuvor hatte ein spezieller Roboter der Bundespolizei einen Gegenstand auf einem Gleis untersucht und geröntgt. Nun versuchen die Beamten zu klären, wer für die Bombendrohung verantwortlich ist. Ein Anrufer hatte über den Zentralruf der Polizei mitgeteilt, Sprengstoff sei im Hauptbahnhof abgelegt worden.
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Nach dem Anruf am frühen Nachmittag wurde der Hauptbahnhof geräumt, alle Menschen mussten das Gebäude verlassen. Die Züge standen still und der Bahnhof wurde abgesperrt. Hunderte Menschen mit Gepäck warteten vor dem Gebäude, wie eine dpa-Reporterin berichtete. Demnach war die Stimmung bei den Reisenden überwiegend ruhig und unaufgeregt. Polizei, Bundespolizei und Feuerwehr waren mit Einsatzkräften und Fahrzeugen vor Ort. Mindestens ein Polizeihund war zu sehen. Ein Wagen der Bahn mit der Aufschrift Notfallmanagement parkte nahe dem Gebäude. Spezialkräfte untersuchten das Gebäude, Sprengmittel wurden nicht gefunden.
Bremen: Sperrungen sorgten für Verzögerungen
Die Bombendrohung und Sperrung sorgten bei der Bahn für Verzögerungen und Verspätungen. Züge konnten den Bremer Bahnhof vorübergehend nicht anfahren und verlassen. Nachdem der Bahnhof wieder freigegeben wurde, fuhren die Züge wieder. Allerdings gab es zunächst deutliche Verspätungen von teilweise rund zwei Stunden.
Auch der Augsburger Hauptbahnhof war am frühen Nachmittag wegen einer Drohung geräumt und später wieder freigegeben worden.
daw, dpa





















