Berlin will Vermögen aus illegalen Aktivitäten künftig leichter einziehen lassen | ABC-Z

Künftig sollen verbleibende Restzweifel unter bestimmten Voraussetzungen zulasten der Betroffenen gehen – etwa bei Verdacht auf Straftaten wie Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung oder Menschenhandel. Betroffene könnten jederzeit Angaben zur rechtmäßigen Herkunft machen und entsprechende Nachweise vorlegen, heißt es von der Justizverwaltung.
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) Berlin begrüßte die Bundesratsintiative. Die Beweislastumkehr sei “ein echter Gamechanger im Kampf gegen die organisierte Kriminalität”, erklärte GdP-Sprecher Benjamin Jendro laut einer Mitteilung. Deutschland sei ein Geldwäscheparadies, in dem jährlich gut 100 Milliarden Euro aus Straftaten in Immobilien, Fahrzeuge und andere Luxusgüter investiert werden könnten.





















