Berlin

Nächste Gespräche über Berlinale am Mittwoch | ABC-Z

So fand vergangene Woche unter Leitung von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) eine erste Aufsichtsratssitzung der Berlinale-Trägergesellschaft, Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin (KBB) GmbH, statt. Zuvor hatte es Spekulationen über eine mögliche Ablösung Tuttles gegeben. Hintergrund sei der Umgang mit dem Nahostkonflikt während des Festivals im Februar.

Nach Darstellung von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) habe Berlinale-Intendantin Tricia Tuttle von sich aus ihre Zukunft bei der Berlinale infrage gestellt. “Sie sagte mir und auch meinem Amtschef […], sie könne in dieser vergifteten Atmosphäre und ihren politischen Spannungen die Berlinale kaum weiterführen”, sagte Weimer der “Rheinischen Post”. Sie hätten offen über die schwierige Situation gesprochen.

Auf die Frage, ob er deswegen die Aufsichtsratssitzung einberufen habe, antwortete er: “Wenn ein derartiger Eklat passiert und auch die Intendantin ihre Zukunft von sich aus infrage stellt, müssen die Gremien beraten.” Mehr könne er mit Blick auf die vereinbarte Vertraulichkeit und laufende Gespräche nicht sagen.

Nun die Kehrtwende: Tuttle erklärte am Monatagagbend, dass sie doch im Amt bleiben möchte.

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