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Klub kündigt rechtliche Schritte an: Verstoß gegen Doping-Regularien – Rhein-Neckar Löwen bekommen Sieg aberkannt | ABC-Z

Stand: 02.03.2026 • 15:21 Uhr

Die Rhein-Neckar Löwen haben wegen eines Verstoßes gegen die Anti-Doping-Schiedsvereinbarung in der Handball-Bundesliga nachträglich zwei Punkte verloren.

Wie der Ligaverband HBL am Montag (02.03.) mitteilte, wird die Löwen-Begegnung des 22. Spieltags am 20. Februar gegen den TBV Lemgo Lippe (32:30) mit 0:2 Punkten und 0:0 Toren zu Ungunsten der Löwen gewertet. Der Klub kündigte rechtliche Schritte gegen die HBL-Entscheidung an.

Rhein-Neckar Löwen wurden von der HBL informiert

“Die Handball-Bundesliga hat uns über den Sachverhalt und die daraus resultierende Entscheidung seitens der HBL informiert. Wir als Rhein-Neckar Löwen leiten innerhalb der von der HBL gesetzten Frist gegen diesen Bescheid rechtliche Schritte ein. Demnach bitten wir um Verständnis, dass wir uns zum weiteren Vorgehen sowie zum laufenden Verfahren nicht äußern”, sagte Löwen-Geschäftsführer Holger Bachert.

Grund für die Wertung ist nach Angaben der HBL ein formeller Verstoß gegen die Anti-Doping-Schiedsvereinbarung. Demnach setzten die Löwen einen Spieler ein, von dem keine unterschriebene Anti-Doping-Schiedsvereinbarung vorlag. Seit dem 1. Januar 2026 ist die Vorlage einer solchen Vereinbarung zwingende Voraussetzung für die Teilnahmeberechtigung. Wird sie nicht vorgelegt, wird das Spiel laut Regelwerk als verloren gewertet.

Gegen die Entscheidung kann nach Zustellung Einspruch bei der 2. Kammer des DHB-Bundessportgerichtes eingelegt werden. Der Punktabzug sowie ein Übertrag an den TBV Lemgo Lippe erfolgen erst nach Abschluss des Verfahrens.

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