Martina Uhr soll Bundestagsmandat abgeben – nächster Fall von Vetternwirtschaft | ABC-Z

Die niedersächsische Landesgruppe der AfD-Bundestagsfraktion hat die Abgeordnete Martina Uhr aus ihren Reihen ausgeschlossen und sie zum Mandatsverzicht aufgefordert. Das teilte der Landesgruppenvorsitzende Andreas Paul am Abend mit. Sollte Uhr ihr Mandat nicht innerhalb von 24 Stunden niederlegen, will die Landesgruppe in der nächsten Fraktionssitzung ihren Ausschluss aus der Bundestagsfraktion beantragen.
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Zuvor hatte die „Welt“ berichtet, dass Uhr ihren Lebensgefährten sowie dessen Tochter in ihrem Bundestagsbüro angestellt habe. „Eine sofortige Überprüfung durch die Landesgruppe bestätigte diese Vorwürfe in vollem Umfang“, betonte der Vorsitzende Paul. Uhr selbst äußerte sich auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur zunächst nicht.
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Uhr zog 2025 über die Landesliste in den Bundestag ein. Die 64-Jährige ist dort Mitglied im Umweltausschuss.
fmg/dpa





















