Politik

Bundeswehr: Haushaltsausschuss erlaubt Kauf von Kampfdrohnen in geringerem Umfang | ABC-Z

Die Bundeswehr darf bei zwei Start-ups Drohnen kaufen – aber weniger als geplant. Die Beteiligung von US-Investor Thiel an einem der Start-ups hatte für Unruhe gesorgt.

Eine Drohne des Herstellers Helsing
© Teresa Kroeger/​Reuters

Der Haushaltsausschuss des
Bundestages hat Parlamentariern zufolge den Kauf von
Kampfdrohnen für die Bundeswehr in geringerem Ausmaß ​gebilligt.
Ein erster Auftrag von rund 540 Millionen ⁠Euro für die Firmen
Helsing und Stark sei ​erteilt, sagten Haushälter der
Nachrichtenagentur Reuters. Der Gesamtauftragswert für jedes
Unternehmen dürfe aber ‌eine Milliarde ⁠Euro nicht überschreiten.
Nach dem ​Willen des Bundesverteidigungsministeriums sollte der
Rahmenvertrag eigentlich Bestellungen von insgesamt bis zu 4,3
Milliarden Euro möglich machen. Die Haushälter haben ​aber wegen
Transparenz und Kostenaufteilung Bedenken. 

Im Hintergrund hatte
zudem für Unruhe gesorgt, dass der wegen demokratiefeindlicher
Aussagen umstrittene US-Investor Peter Thiel an Stark beteiligt
ist. Das Ministerium hatte versucht die Bedenken auszuräumen und gesagt, die Beteiligung
sei zu klein für eine maßgebliche Rolle Thiels.

Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.

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