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Epstein Files: Bill Gates gibt Affären mit zwei russischen Frauen zu – Panorama | ABC-Z

Nach Veröffentlichungen von Akten im Fall des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein hat Microsoft-Mitgründer Bill Gates nun eingeräumt, während seiner Ehe mit Melinda French Gates zwei Affären mit russischen Frauen gehabt zu haben. Das Wall Street Journal berichtet, dass sich Gates außerdem bei den Mitarbeitern der Gates Foundation für seine Verbindungen zu Epstein entschuldigt habe. Demnach gab er bei einer Mitarbeiterversammlung am Dienstag die außerehelichen Affären mit zwei Russinnen zu, betonte aber auch, er sei an Epsteins Verbrechen nicht beteiligt gewesen. Die Frauen, mit denen er die Affären gehabt hätte, hätten nichts mit Epsteins Opfern zu tun gehabt. „Um es klarzustellen: Ich habe nie Zeit mit den Opfern, den Frauen in seinem Umfeld, verbracht“, sagte Gates einer Aufzeichnung zufolge, die dem Wall Street Journal vorliegt. Seit August 2021 sind Bill und Melinda French Gates geschieden.

Dem Medienbericht zufolge sagte Gates, es sei ein Fehler gewesen, Zeit mit Epstein verbracht zu haben. „Ich entschuldige mich bei allen Menschen, die meinetwegen in die Sache hineingezogen wurden“, sagte er demnach. Bis 2014 habe er sich mit Epstein getroffen, sei mit ihm in einem Privatjet geflogen und habe Zeit mit ihm in Deutschland, Frankreich, New York und Washington verbracht. „Ich habe dort nie übernachtet“, sagte er, „und auch Epsteins Insel nie besucht.“ Er bedauerte, dass seine Kontakte zu Epstein auch einen Schatten auf die Stiftung geworfen hätten. Die Verbindung schade dem Ruf der Organisation.

Der Druck auf den Microsoft-Begründer, sich zu seinen Verbindungen zu Jeffrey Epstein zu äußern, war in den vergangenen Tagen immer größer geworden. Erst vor knapp einer Woche hatte er einen Auftritt beim KI-Gipfel in Indien abgesagt. Nach sorgfältiger Überlegung und um sicherzustellen, dass der Fokus auf den zentralen Prioritäten des Gipfels läge, werde Gates bei dem Treffen seine Keynote-Rede nicht halten, hatte die Gates Foundation in Indien auf X mitgeteilt. 

In Akten, die das US-Justizministerium kürzlich zum Fall Epstein veröffentlicht hat, findet sich auch ein E-Mail-Entwurf aus dem Jahr 2013, der im Konto Epsteins gespeichert war und sich offenbar an Gates richtet. Darin werden die Spannungen zwischen Gates und seiner damaligen Ehefrau sowie gescheiterte Geschäftsbeziehungen thematisiert. Zudem enthält er unbelegte Vorwürfe persönlicher Natur – darunter den Hinweis, Gates habe Epstein gebeten, E-Mails zu löschen, die sich auf eine mögliche Geschlechtskrankheit sowie intime Details bezogen hätten. Belege dafür gibt es nicht. Die reine Nennung oder Abbildung in den Epstein-Akten ist kein Hinweis auf ein Fehlverhalten.

Gates hatte die Vorwürfe bislang zurückgewiesen. Im Sender 9 News hatte Gates gesagt, er wisse nicht, warum Epstein offenbar eine E-Mail an sich selbst geschrieben habe, die nie verschickt worden sei. Treffen mit Epstein bezeichnete er auch in diesem Interview als Fehler. „Es war dumm von mir, Zeit mit ihm zu verbringen“, sagte Gates. „Ich bin einer von vielen, die es bereuen, ihn jemals kennengelernt zu haben.“

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