Hohenzollerngruft öffnet wieder für Besucher – nach 6 Jahren Sanierung | ABC-Z

Nach fast sechs Jahren Sanierung ist die Hohenzollerngruft im Berliner Dom mit ihren 91 Särgen ab Samstag wieder für Besucher geöffnet. Die Grablege der brandenburgischen und preußischen Herrscherfamilie zählt neben dem Escorial in Madrid und der Kapuzinergruft in Wien zu den größten dynastischen Familiengrüften in Europa. Die Umbauarbeiten und die Sanierung der Särge kostete nach Angaben der Domverwaltung von Mittwoch insgesamt rund 29 Millionen Euro.
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Davon trägt die Domgemeinde mit 9,3 Millionen Euro knapp ein Drittel der Kosten. Der Bund beteiligte sich an der baulichen Sanierung, das Land Berlin an der Verbesserung der Infrastruktur, etwa durch Einbau eines Aufzugs.
Tag der offenen Tür im Berliner Dom
Der Berliner Dom lädt für Samstag zu einem Tag der offenen Tür mit kostenlosem Eintritt ein. Am Sonntag gibt es einen Festgottesdienst. Dazu werden unter anderem Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos), Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) sowie als Vertreter des Hauses Hohenzollern Georg Friedrich Prinz von Preußen erwartet.
Hohenzollerngruft und Dom sind nun barrierefrei zugänglich. Zudem bietet die Gruft jetzt für Besucher in einem gesonderten „Vermittlungsbereich“ ein interaktives Gruftmodell mit Informationen etwa zur Sargaufstellung. In der Gruft befinden sich teils schlicht, teils reich gestaltete Särge aus Stein, Metall und Holz. Als besondere Rarität gelten die mit Textilien wie Samt und Brokat bespannten hölzernen Särge. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Hohenzollerngruft durch den Einsturz der von Bomben getroffenen Domkuppel und Feuer stark beschädigt.
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