Stimmung hellt sich deutlich auf | ABC-Z

Die Unternehmen im Freistaat bewerten ihre Aussichten für das erste Quartal 2026 deutlich positiver als zuletzt. Die Geschäftslage stabilisiert sich, und die Erwartungen ziehen spürbar an – ein Signal, das sich auch in den Indexwerten widerspiegelt. Während die bundesweite Konsumstimmung weiterhin im negativen Bereich verharrt, bewegt sich die bayerische Logistikbranche im positiven Trendkorridor und zeigt damit eine bemerkenswerte Robustheit.
Besonders auffällig ist die Entspannung bei zwei zentralen Belastungsfaktoren: Sowohl „Kündigung von Aufträgen“ als auch „Auftragsrückgang“ zeigen laut CNA eine Verbesserung der Lage. Gleichzeitig verschärft sich ein anderer Trend: Die „Insolvenz von Kunden“ steigt zum dritten Mal in Folge und entwickelt sich damit zu einem der kritischsten Risikofaktoren für die kommenden Monate. Für viele Unternehmen bleibt die Frage der finanziellen Stabilität ihrer Auftraggeber ein entscheidender Unsicherheitsfaktor.
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Die größten Einschränkungen im Tagesgeschäft bleiben struktureller Natur. Mit 57 Prozent führt die „wirtschaftliche Unsicherheit“ die Liste der Belastungen klar an, gefolgt von Bürokratie (47 Prozent), hoher Kostenbelastung (46 Prozent) und Investitionszurückhaltung (45 Prozent). Auch klassische Branchenthemen wie Fahrermangel (30 Prozent), hohe Energiekosten (30 Prozent) und Fachkräftemangel (29 Prozent) bleiben konstant relevant. Die Zahlen zeigen: Trotz positiver Geschäftserwartungen bleibt das operative Umfeld anspruchsvoll.





















