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Olympische Spiele: Hier entscheiden Millisekunden über Medaillen | ABC-Z

Bei den Olympischen Winterspielen liegen oft nur Sekundenbruchteile zwischen Gold und Pech. Viele Zeitabstände sind kaum fassbar. Wir haben sie hörbar gemacht.



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Vier Hundertstelsekunden fehlten Emma Aicher zur Goldmedaille. 0,04 Sekunden, die sie während der Abfahrt in Cortina d’Ampezzo langsamer war als die US-Amerikanerin Breezy Johnson. Ein Wimpernschlag? Noch weniger. Der dauert zwischen 0,1 und 0,4 Sekunden, also deutlich länger.

Im Wintersport sind solche minimalen Zeitabstände die Regel. Schnee und Eis als Untergrund machen die Sportler schnell, die hohen Geschwindigkeiten sorgen für äußerst knappe Ergebnisse. Im Rennrodeln zum Beispiel geht es so eng zu, dass sogar Millisekunden, also Tausendstel, ausgewiesen werden und entscheiden können. Das Problem: So richtig vorstellen kann man sich die Abstände nur schwer. Es sei denn, man kann sie hören. 

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