Sport

Olympia 2026: Skicrosserin Daniela Maier gewinnt olympisches Gold | ABC-Z

Im Skicross-Finale der Frauen bei den Olympischen Winterspielen hat sich die Deutsche Daniela Maier durchgesetzt und Gold gewonnen. Die 29-Jährige ließ unter anderem die schwedische Favoritin und Titelverteidigerin Sandra Näslund hinter sich, die nur auf Bronze-Platz drei fuhr. Silber ging an Fanny Smith aus der Schweiz. Vierte und damit Letzte im Finale wurde die Französin Marielle Berger Sabbatel.

Maier, die zuletzt gesundheitlich leicht
angeschlagen war, kam gut in den Wettkampf und entschied die
Qualifikation für sich. Auch in den K.-o.-Runden, in denen jeweils die
beiden schnellsten von vier Läuferinnen weiterkamen, hinterließ sie einen sehr
starken Eindruck und gewann jedes ihrer Rennen. Im Finale gelang der Schwarzwälderin ein Start-Ziel-Sieg.

Nach dem Zieleinlauf fielen Maier unter anderem die deutschen Skicross-Männer Cornel Renn und Florian Fischer jubelnd in die Arme. Der Wettbewerb der Männer findet am Samstag statt.

Die übrigen deutschen Starterinnen Luisa Klapprott, Leonie Bachl-Staudinger und Veronika Redder schieden im Achtelfinale aus.

In Peking gewannen Maier und Smith beide Bronze

2022 hatte Maier eine Achterbahnfahrt der
Gefühle erlebt
. Zunächst war die Schweizerin Smith, heutige Silbergewinnerin, auf dem dritten
Platz ins Ziel gekommen, einen Rang vor Maier. Die Jury bestätigte
damals allerdings nur Gold und Silber sofort. Der dritte Platz wurde
Smith nach einem minutenlangen Videostudium aberkannt, weil sie Maier nach Ansicht der Jury behindert hatte.

Nach einem Einspruch der Schweizer wurde Maier die Medaille jedoch zunächst wieder aberkannt. Erst zehn Monate später entschied der Internationale Sportgerichtshof (CAS), dass Maier und Smith beide Bronze erhalten.

Alle aktuellen Entwicklungen bei den Olympischen Spielen finden Sie in unserem Liveblog.

Back to top button