Ehemaliger Prinz Andrew verhaftet / Merz vor Konservative-Parteitag – Medien | ABC-Z

In Großbritannien hat sich an diesem Donnerstag Historisches ereignet. Andrew Mountbatten-Windsor, der ehemalige britische Prinz und Bruder von König Charles III., ist festgenommen worden. Etwas Vergleichbares ist zuletzt im 17. Jahrhundert passiert, damals wurde König Charles I. vom Parlament verklagt und hingerichtet. Seither ist kein Mitglied der jeweils regierenden Königsfamilie mehr verhaftet worden.
Andrew wird vorgeworfen, vertrauliche Dokumente an Jeffrey Epstein weitergeleitet zu haben, den pädokriminellen Multimillionär, der sich 2019 im Gefängnis das Leben nahm. Der Verdacht stützt sich auf die jüngst vom FBI veröffentlichten Akten zum Fall Epstein.
Andrew musste im vergangenen Jahr wegen des Epstein-Skandals seine royalen Titel abgeben, vorige Woche musste er auch sein Anwesen in Windsor verlassen. Ihm wird seit Jahren im Zusammenhang mit dem Epstein-Skandal sexueller Missbrauch vorgeworfen, Andrew bestreitet das.
Was die Festnahme und der Vorwurf des Geheimnisverrats für Großbritannien und das Königshaus bedeuten könnten, das analysiert in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Alexander Menden, früherer Kulturkorrespondent der SZ in Großbritannien.
Außerdem geht es in dieser Folge um den anstehenden Parteitag der CDU. Dort möchte sich Friedrich Merz erneut zum Parteivorsitzenden wählen lassen. Merz, dessen Umfragewerte als Kanzler schlecht sind, erhofft sich davon Rückenwind. Wie Merz vor seiner eigenen Partei dasteht und wie die sich auf die anstehenden Landtagswahlen vorbereitet, erklärt Henrike Roßbach aus dem Parlamentsbüro der SZ in Berlin.
Weitere Nachrichten: Streit in der Koalition um Integrationskurse; Ehemaliger südkoreanischer Präsident muss lebenslang ins Gefängnis.
Zum Weiterlesen: Hier lesen Sie im Text von Alex Rühle, wie der Epstein-Skandal das norwegische Königshaus und das ganze Land aufwühlt: https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/politik/epstein-files-norwegen-mette-marit-jagland-selbstblid-e834728/
Moderation, Redaktion: Leopold Zaak
Redaktion: Johannes Korsche
Produktion: Imanuel Pedersen
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