Zehn Skifahrer nach Lawine in Sierra Nevada vermisst – bis zu 2,5 Meter Schneefall erwartet | ABC-Z

In Kalifornien werden zehn Skifahrer nach dem Abgang einer Lawine am Dienstag vermisst. Im Skigebiet von Castle Peak im Gebirge Sierra Nevada versuchen seitdem mehr als 50 Einsatzkräfte, den Unglücksort zu erreichen. Sechs Menschen hätten überlebt und würden aufgrund von extremen Wetterbedingungen dort auf das Eintreffen der Retter warten, teilte das örtliche Nevada County Sheriff‘s Office mit. Die Gruppe bestand demnach aus vier Bergführern und zwölf Kunden.
Die Polizei warnte vor Ausflügen in die Gegend. „Die Wetterbedingungen sind weiterhin extrem gefährlich“, hieß es mit Verweis auf eine bis Mittwoch geltende Lawinenwarnung. Nach Angaben der Betreiber in dem Skigebiet waren allein in den zurückliegenden 24 Stunden knapp 80 Zentimeter Schnee gefallen.
Lawine in Kalifornien: Rettungskräfte müssen weitere Lawinen fürchten
„Es ist ein schwieriges Gebiet. Wir werden nur langsam vorankommen, um keine weiteren Lawinen auszulösen, denn das ist durchaus möglich“, berichtet Russell Greene, ein Sprecher der örtlichen Polizei, in einem Interview mit „NBC News“. Demnach sei das Risiko weiterer Lawinen so hoch, dass „wir zögern, jemanden mit einem Schneemobil dorthin zu schicken“.
Laut Greene hätten die Überlebenden der Lawine in einem Waldstück in der Nähe des Unglücksortes Schutz gesucht.„Sie haben zumindest eine Plane dabei und versuchen, sich so gut wie möglich vor den Elementen zu schützen. Wir werden mit der Versorgung beginnen, sobald wir vor Ort sind“, sagte Greene.

Heftiger Sturm: Bis zu zweieinhalb Meter Schnee in 48 Stunden möglich
Castle Peak befindet sich im Nationalwald Tahoe, nahe des berühmten Sees Lake Tahoe, an der Grenze zum US-Bundesstaat Nevada. Das Gebiet liegt zwischen der kalifornischen Hauptstadt Sacramento und Reno.
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Kalifornien wird seit Sonntag von einem Sturm heimgesucht, der im Süden von Los Angeles zu starken Regenfällen und in den Bergen im Norden des Bundesstaates zu starken Schneefällen geführt hat. Dem Nationalen Wetterdienst zufolge könnten in Teilen des Hochgebirges oberhalb von 1000 Metern in den nächsten 48 Stunden bis zu zweieinhalb Meter Schnee fallen. Zudem wird mit Windböen von bis zu 90 Kilometern pro Stunde gerechnet.
mit dpa/afp





















