Marco Rubio und Friedrich Merz: Der vordergründig freundliche Mr. Rubio | ABC-Z

Freunde. Das Wort nutzte US-Außenminister Marco Rubio in seiner Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz auffallend häufig. Nach den vergangenen Monaten, in denen die USA das transatlantische Verhältnis wenig wertgeschätzt hatten, schlug Rubio, anders als Vizepräsident JD Vance vor einem Jahr an gleicher Stelle, einen anderen Ton an.
Doch kann man von Freundschaft sprechen, wenn damit Forderungen von einem an den anderen verknüpft sind? Denn diese Forderungen stellte Rubio in seiner Rede an die Europäer. Und da mag der Ton freundlich gewesen sein, in der Sache war es weiterhin der Trump-Ton: zu viel Migration, zu viel Klimaschutz, zu wenig Stolz auf die christliche Geschichte Europas.
Rubios Auftritt folgte am Tag nach der Rede von Bundeskanzler Friedrich Merz, der im Ton nüchtern war und in der Ansprache an die US-amerikanischen Partner ebenfalls deutlich.
In einer Sonderfolge des US-Podcasts sprechen wir über die Tage in München, wie Deutschland, Europa und die Vereinigten Staaten sich präsentiert haben und was die Themen der kommenden Monate sein werden.
Im get-out: das Buch Rules for a Knight von Ethan Hawke und das Museum Brandhorst in München.
Der Podcast erscheint in der Regel jeden Donnerstag. Zudem gibt es Bonusfolgen für Abonnenten, die künftig einmal im Monat zu hören sind. Sie erreichen uns per Mail an okamerica@zeit.de.





















