Münchner Sicherheitskonferenz: Verteidigungsminister Pistorius kontert Rubio-Rede | ABC-Z

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, der bei der MSC erneut mit stehenden Ovationen empfangen wurde, hat drei flammende Appelle an den Westen gerichtet.
1. Die westlichen Verbündeten dürften sein Land nicht bei der Luftverteidigung im Stich lassen.
2. Der Druck auf Russland muss erhöht werden, auch durch die Lieferung neuer Waffensysteme.
3. Der Westen darf Putin nicht auf den Leim gehen.
Der Kreml-Chef gebe zwar vor, friedensbereit zu sein, aber man dürfe ihm das nicht abnehmen, da er seinen imperialen Plänen treu bleibe. Auch sei es illusorisch zu glauben, dass Gebietsabtretungen der Ukraine einen dauerhaften Frieden sichern könnten. So wie das Münchner Abkommen 1938, als die Tschechoslowakei das Sudetenland an Deutschland abtrat, den Zweiten Weltkrieg nicht verhinderte, so würden auch jetzt Konzessionen der Ukraine Putin nicht von seinen eigentlichen Zielen abbringen. Russland höre nur auf Stärke.





















